Silber steigt, da die Schließung der Straße von Hormus die Energieflüsse stört
Silver (XAG) wird bei $75,72 gehandelt, ein Anstieg von 2,75 % am Tag und nahe den Tageshochs. Der Kurs liegt derzeit unter den wichtigen kurzfristigen und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten, aber über dem langfristigen Durchschnitt.
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Höhepunkte
- Die Schließung der Straße von Hormus und die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran treiben den Ölpreis in die Höhe und erhöhen die Nachfrage nach Silber als sicheren Hafen.
- Steigende Renditen von US-Staatsanleihen und ein stärkerer US-Dollar sorgen für zusätzliche Gegenströmungen und verstärken die Volatilität, da geopolitische Risiken zu Absicherungen am Markt führen.
- Silber steht kurzfristig bis mittelfristig unter Verkaufsdruck, hält jedoch eine wichtige langfristige Unterstützung. Die Handelsspanne der letzten fünf Tage liegt bei 73,00–78,00 $, und die Momentum-Signale sind gemischt, was auf eine Seitwärtsbewegung hindeutet.
Safe-Hafen-Nachfrage steigt, da Hormuz-Störung auf starke Dollarströme trifft
Die anhaltende Schließung der Straße von Hormus im Zuge erneuter Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran stört die weltweiten Energieströme, treibt die Ölpreise nach oben und verschärft den Inflationsdruck, was typischerweise die Nachfrage nach sicheren Anlagen wie Silver erhöht. Die zunehmenden geopolitischen Risiken, die durch Drohungen mit erneuten US-Militäraktionen und eine mögliche Beteiligung der NATO in der Region weiter verschärft werden, haben die Dringlichkeit von Absicherungsstrategien am Markt erhöht. Gleichzeitig verstärken Explosionen in der Nähe der iranischen Insel Qeshm und zunehmende Forderungen nach härteren Sanktionen das Gefühl der Instabilität. Während der US-Dollar durch steigende Renditen von US-Staatsanleihen und robuste Inflationserwartungen an Stärke gewinnt, prägen diese Wechselwirkungen maßgeblich das aktuelle Kursgeschehen von Silver.
Überverkaufte Signale treffen auf schwachen Trend an wichtigen Widerständen
Kurzfristige technische Marken zeigen einen bedeutenden Widerstand am Ichimoku Kijun bei $80,13 sowie an den darüberliegenden gleitenden Durchschnitten (MA-20 bei $77,64, MA-50 bei $76,00), während der MA-200 bei $73,32 eine solide Unterstützung bietet. Die Momentum-Indikatoren sind gemischt: Das D1-MACD signalisiert Strong Buy, aber der ADX ist mit 20,11 schwach und gibt ein Verkaufssignal, was darauf hindeutet, dass die Trendstärke weiterhin unsicher bleibt. Oszillator-Signale deuten auf eine leicht bärische Tendenz hin, mit dem RSI bei 43,56 und dem CCI bei –52,89, doch sowohl BBP als auch Stoch RSI zeigen einen überverkauften Markt, was darauf hindeutet, dass Verkäufer zuletzt dominierten, aber bald an Schwung verlieren könnten. Die Tagesrange von $73,48–$75,80 und eine kleine Kurslücke zu Handelsbeginn spiegeln erhöhte Volatilität und anhaltende Versuche wider, nach oben auszubrechen, doch die Divergenz der Indikatoren spricht für kurzfristige Vorsicht.
Neutrale Spanne wahrscheinlich, da moderate Kaufsignale auf Volatilität treffen
Für die kommenden Tage ist mit einer wahrscheinlichen 5-Tage-Volatilitätsbandbreite von $73,00–$78,00 zu rechnen, was auf mögliche Schwankungen in beide Richtungen hindeutet. Das Vorliegen von zwei Buy- oder Strong Buy-Wochensignalen unter RSI-W1, MACD-W1, ADX-W1 und MA-50-W1 spricht für eine moderate Wahrscheinlichkeit von 50 % für weitere kurzfristige Aufwärtsbewegungen, wobei ein Seitwärtsszenario innerhalb der genannten Spanne am wahrscheinlichsten ist. Ein Ausbruch über den Widerstand bei $80,13 könnte den Weg in Richtung $77,50–$78,00 ebnen, würde jedoch anhaltende Dynamik erfordern. Neuerlicher Verkaufsdruck könnte den Kurs auf die Unterstützung bei $73,00 oder leicht darunter drücken.
Früher wiesen Analysten darauf hin, dass verschärfte indische Importvorschriften und erhöhte geopolitische Risiken die Volatilität und Unsicherheit am Silbermarkt anheizen und zu einer Seitwärtskonsolidierung führen. Mit den aktuellen Eskalationen im Nahen Osten, die die Nachfrage nach sicheren Anlagen und die Marktvolatilität weiter verstärken, sollten Händler genau auf einen möglichen breakout aus dem vorherrschenden Konsolidierungsszenario achten, falls die geopolitischen Spannungen weiter zunehmen.
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