Gold bleibt stabil, nachdem sanktionierte Akteure Gold-Lieferketten ausnutzen

Gold bleibt stabil, nachdem sanktionierte Akteure Gold-Lieferketten ausnutzen
Gold fällt heute um 0,35 % aufgrund von Risikoaversion

Gold (XAU) wird nach einem Rückgang von 0,35 % heute bei 4.196,22 $ gehandelt. The Kurs liegt über seinem wichtigen kurzfristigen gleitenden Durchschnitt, bleibt jedoch unter den mittelfristigen und langfristigen Trendkennzahlen.

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XAU Preisvorhersage
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Höhepunkte

  • Die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie die Schließung der Straße von Hormus haben Befürchtungen über Energieunterbrechungen und erhöhte Inflationsrisiken ausgelöst.
  • Gold-Märkte stehen unter starkem Verkaufsdruck, da Investoren ihr Risiko reduzieren wollen, während regulatorische Lücken es sanktionierten Akteuren ermöglichen, entscheidende Lieferketten zu kontrollieren.
  • Gold handelt über der kurzfristigen Unterstützung angesichts überkaufter technischer Signale, wobei erwartet wird, dass sich der Preis zwischen 4.045,75 $ und 4.346,69 $ bewegt.

Inflationssorgen und Sanktionsumgehung: Iran-Spannungen lösen Goldverkäufe aus

Die US-Militärschläge gegen den Iran haben sich verstärkt, und der Iran hat die Schließung der Straße von Hormus angekündigt, wodurch ein wichtiger globaler Schifffahrtskorridor gestört wird. Diese Maßnahme hat Bedenken hinsichtlich der Energieversorgung und steigender Inflationsrisiken ausgelöst, was Investoren dazu veranlasste, ihr Risiko durch breit angelegte Goldverkäufe zu reduzieren. Zudem werden regulatorische Lücken weiterhin von sanktionierten Akteuren und kriminellen Netzwerken ausgenutzt, die nun bedeutende Teile der Goldlieferketten kontrollieren, was die Umgehung von Sanktionen ermöglicht und die Durchsetzung erschwert.

Widersprüchliche Momentum-Signale, da der Kurs mittelfristige Trendgrenzen testet

Gold wird über dem MA-20 (4.134,11 $) gehandelt, bleibt jedoch unter dem MA-50 (4.208,56 $) und dem MA-200 (4.637,59 $). Die Ichimoku Kijun-Linie bei 4.134,35 $ dient als unmittelbare Unterstützung. Momentum-Messwerte zeigen einen RSI von 58,54, was ein Buy-Signal anzeigt, wobei auch der ADX ein Buy liefert und sowohl MACD als auch Awesome Oscillator neutral bleiben. Der Commodity Channel Index und Bull/Bear Power (BBP) weisen auf eine bullische Tendenz hin, während der Stoch RSI und BBP überkaufte Bedingungen signalisieren, was eine Divergenz innerhalb der Momentum-Indikatoren und eine moderate Volatilität im Intraday-Handel widerspiegelt.

Seitwärtsbewegung bevorzugt, da Ausbruchsrisiken den kurzfristigen Ausblick prägen

Kurzfristig dürfte sich die erwartete Preisspanne für Gold zwischen 4.045,75 $ und 4.346,69 $ bewegen, was gut innerhalb des typischen Volatilitätsbandes der letzten Sitzungen liegt. Es besteht eine 58%ige Wahrscheinlichkeit für einen Anstieg, wobei das Basisszenario weiterhin einen seitwärts gerichteten Handel zwischen etablierter Unterstützung und Widerstand vorsieht. A Ausbruch über den kurzfristigen Widerstand könnte weitere Gewinne bringen, während ein nachhaltiger Rückgang unter die Kijun-Unterstützung zusätzlichen Abwärtsdruck auslösen könnte.

Anton Kharitonov, Analyst bei Traders Union, sieht Gold sowohl durch neue geopolitische Risiken als auch durch weit verbreitete regulatorische Bedenken gebremst. Trotz bullisher Signale von Momentum-Indikatoren stellt er fest, dass der technische Widerstand oberhalb von 4.208,56 $ das unmittelbare Aufwärtspotenzial begrenzt. Das Base-Szenario bleibt eine Seitwärtsbewegung, sofern die Kijun-Unterstützung bei 4.134,35 $ nicht unterschritten wird. „Solange Gold den Zwischenwiderstand nicht klar überwindet, bleibe ich vorsichtig und erwarte, dass sich der Preis innerhalb der jüngsten Spanne bewegt.“

Früher stellten Analysten fest, dass Gold eine gemischte Dynamik aufwies, bedingt durch divergierende regionale Nachfrage und anhaltenden makroökonomischen Druck. The jüngste Eskalation geopolitischer Spannungen und das Auftreten von Schwachstellen in den Lieferketten bringen neue Aufwärts- und Abwärtsrisiken mit sich, wodurch die Ausbruchsrichtung über das aktuelle Konsolidierungsband hinaus für kurzfristige Händler besonders entscheidend wird.

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