Gold konsolidiert sich, während Zentralbanken die Reservebildung beschleunigen

Gold konsolidiert sich, während Zentralbanken die Reservebildung beschleunigen
Gold fällt heute um 0,27 % auf 4.246,65 $.

Gold (XAU) wird bei 4.246,65 $ gehandelt und verzeichnet einen Tagesrückgang von 0,27 % in einer moderat volatilen Sitzung. The Vermögenswert bleibt unter seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten und signalisiert anhaltenden Verkaufsdruck.

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Höhepunkte

  • Zentralbanken beschleunigen die Akkumulation von Goldreserven, wobei fast 90 % weitere Zunahmen angesichts akuter geopolitischer Risiken erwarten.
  • Sicherheitsbedenken hinsichtlich Auslandsvermögen, die durch das Einfrieren der russischen Reserven in Höhe von 300 Milliarden US-Dollar verdeutlicht wurden, treiben weiterhin die Nachfrage des offiziellen Sektors nach Gold an.
  • Gold handelt unter wichtigen gleitenden Durchschnitten mit starkem bärischen Momentum und steuert auf eine Intraday-Spanne von 4.151,18 bis 4.342,12 US-Dollar zu, wobei eine hohe Wahrscheinlichkeit für weitere Schwäche besteht.

Central-Banken erhöhen Goldkäufe angesichts geopolitischer Instabilität und Sorgen um die Sicherheit von Vermögenswerten

Central-Banken haben die Goldreserven-Aufstockung beschleunigt, da die geopolitischen Spannungen zunehmen. Fast 90 % der befragten Zentralbanken in der jährlichen Umfrage des World Gold Council erwarten einen weiteren Anstieg der globalen Goldreserven. Dieser Anstieg folgt auf weitverbreitete Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Auslandsvermögen, insbesondere nach dem Einfrieren von 300 Milliarden US-Dollar russischer Reserven im Zuge des anhaltenden Ukraine-Konflikts. Die Situation im Iran hat zuletzt zu Preisschwankungen geführt und die Nachfrage nach Gold als Absicherung gegen Inflation, geopolitische Instabilität und Währungsrisiken weiter angeheizt.

Bärisches technisches Setup: Überverkaufte Werte treffen auf neutralen Oszillator

Aus technischer Sicht handelt XAU unter dem MA-20 und MA-50 im 4-Stunden-Chart und bleibt deutlich unter dem MA-200 im Tageschart. Der Ichimoku Kijun bei 4.301,82 $ bildet einen unmittelbaren Widerstand. Momentum-Indikatoren verstärken die bärische Tendenz, sowohl MACD als auch ADX signalisieren Verkaufsbedingungen. Oscillators zeigen überverkaufte Bereiche an: RSI liegt bei 38,06, Stoch RSI und CCI sind überverkauft, und BBP unterstreicht die anhaltende Dominanz der Verkäufer im Tagesverlauf. Der Awesome Oscillator ist derzeit neutral und bietet kein Gegensignal zum vorherrschenden Trend.

Abwärtstendenz dominiert, Erholung hängt vom Widerstandsbruch ab

Mit Blick auf die nächsten Sitzungen wird für Gold eine Spanne von 4.151,18 $ bis 4.342,12 $ erwartet. Die Wahrscheinlichkeit eines Aufwärtsszenarios ist derzeit sehr gering, während ein weiterer Rückgang als sehr wahrscheinlich gilt. Eine nachhaltige Erholung würde einen klaren Ausbruch über den unmittelbaren Widerstand bei 4.301,82 $ erfordern, während eine erneute Schwäche bestätigt wäre, wenn der Preis unter die Unterstützung bei 4.151,18 $ fällt.

Viktoras Karapetjanc, Experte bei Traders Union, sieht die stetige Goldakkumulation der Zentralbanken als eine wichtige Stütze für die zugrunde liegende Nachfrage, selbst wenn der Spotpreis von XAU unter Verkaufsdruck steht und unter wichtigen Niveaus handelt. Er stellt fest, dass die globalen Risiken weiterhin erhöht sind, wobei geopolitische Spannungen und Bedenken hinsichtlich der Anlagesicherheit das langfristige Interesse von Käufern aus dem offiziellen Sektor anheizen. Größere makroökonomische Ströme bleiben konstruktiv, doch kurzfristig zeigen die technischen Indikatoren einen starken Widerstand bei 4.301,82 $ und eine tiefere Korrektur ist wahrscheinlich, sofern sich die Risikostimmung nicht rasch verbessert. „Die strategische Rolle von Gold wird in diesem Umfeld gestärkt, aber eine überzeugende Erholung erfordert echten Schwung über den Widerstandsniveaus – für taktische Einstiege ist weiterhin Geduld gefragt.“

Zuvor stellten Analysten fest, dass Gold anhaltendem bärischen Momentum ausgesetzt war, da technische Indikatoren und die Stimmung auf ein anhaltendes Abwärtsrisiko hindeuteten. Der jüngste Anstieg der Goldkäufe durch Zentralbanken angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen verstärkt diese bärische Einschätzung weiter, wobei der Fokus zunehmend darauf liegt, ob Verkäufer den Preis in den kommenden Sitzungen unter die Unterstützung bei 4.151,18 $ drücken werden.

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