Gert Wöllmann kritisiert starre Effekte von Mieterschutz und Kündigungsschutz auf Marktflexibilität

Gert Wöllmann kritisiert starre Effekte von Mieterschutz und Kündigungsschutz auf Marktflexibilität
Wöllmann warnt vor Marktverhärtung

Gert Wöllmann, Ökonom und Experte für Arbeitsmarkt- und Wohnungsmarktfragen, betont die aus seiner Sicht negativen Folgen von umfangreichem Mieterschutz und Kündigungsschutz.

Wöllmann beschreibt jeweils einen sogenannten ''Lock-in-Effekt'', der sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch auf dem Mietmarkt entstehe. ''Strenger Mieterschutz versteinert den Wohnungsmarkt'', während der ''Kündigungsschutz Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt einschränkt''. Laut Wöllmann nimmt mit der Zeit die Bereitschaft von Mietern und Arbeitnehmern zum Wechsel kontinuierlich ab, da bestehende Schutzmechanismen Wechselanreize minimieren. Für Vermieter und Arbeitgeber bedeute dies, dass sie neue Verträge deutlich zurückhaltender abschließen.

Arbeitsmarktforscher warnen jedoch, dass eine Lockerung dieser Schutzmaßnahmen auch zu Unsicherheit und sozialem Abstieg führen könne.

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