Thorsten Alsleben kritisiert schleppende Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen in Deutschland

Thorsten Alsleben kritisiert schleppende Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen in Deutschland
Alsleben kritisiert Digitalisierungstempo

Thorsten Alsleben, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, äußert scharfe Kritik am Tempo der digitalen Transformation deutscher Behörden. Laut Alsleben würde es bei gleichbleibender Geschwindigkeit noch ''19 Jahre'' dauern, bis sämtliche Behördendienstleistungen vollständig digitalisiert sind. Er stellt die Frage, welche Investoren unter diesen Rahmenbedingungen – zusätzlich zu ''hohen Steuern'', Sozialabgaben und Energiepreisen – einen Standortvorteil in Deutschland sehen könnten. Ökonomen weisen seit Jahren darauf hin, dass fehlende Digitalisierung Unternehmensansiedlungen und Investitionen hemmen und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts schwächen.

Die Herausforderungen der Digitalisierung reißen somit eine weitere Lücke in die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland – ein Thema, das sich auch im jüngsten Rückgang der Bundesbank-Gewinnausschüttungen an den Bundeshaushalt widerspiegelt. Gleichzeitig rücken Faktoren wie zunehmende Nachfrage nach rentablen Produkten, etwa dem VW Golf Berlin, in den Fokus von Unternehmen, die ihre Investitionsentscheidungen zunehmend an strukturellen Rahmenbedingungen ausrichten.

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