Ryan Fournier: ISS und Glass Lewis geben Empfehlungen ab und verkaufen Beratungsleistungen an dieselben Unternehmen

Ryan Fournier: ISS und Glass Lewis geben Empfehlungen ab und verkaufen Beratungsleistungen an dieselben Unternehmen
ISS und Glass Lewis sehen sich mit Vorwürfen wegen Interessenkonflikten konfrontiert

Ryan Fournier kritisiert das Geschäftsmodell der Stimmrechtsberatungsunternehmen ISS und Glass Lewis. Er behauptet, dass diese Unternehmen sogenannte unabhängige Abstimmungsempfehlungen für die 401(k)- und Pensionspläne von Anlegern abgeben und anschließend genau denselben Unternehmen kostenpflichtige Beratungsdienste anbieten, um Strategien zu entwickeln, mit denen sie sich günstige Abstimmungsergebnisse von den Anlegern sichern können, auf die ISS und Glass Lewis Einfluss haben.

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Fournier bezeichnet diese Struktur als Interessenkonflikt innerhalb der Stimmrechtsberatungsbranche.

Fournier hat bereits zuvor Bedenken hinsichtlich der Risiken im Finanzsektor geäußert. Er ging auf Betrugsfälle an Krypto-Geldautomaten ein, die sich gegen ältere US-Amerikaner richten, und verwies dabei auf Warnungen der Strafverfolgungsbehörden vor möglichen Betrugsfällen. In einer separaten Mitteilung ging Fournier auf Brian Armstrongs Vorstoß in Bereiche wie Direktüberweisungen und Kreditvergabe ein. Diese Äußerungen reihen sich ein in seine anhaltende Kritik an Branchenstrukturen, die er als problematisch ansieht.

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