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Gert Wöllmann äußert Zweifel an dem Anreizcharakter der Pendlerpauschale im Kontext stark steigender Kraftstoffpreise.
Laut Wöllmann falle trotz wachsender Ausgaben für Benzin die Zahl der gefahrenen Kilometer nicht. Dies werfe die Frage auf, ob viele Arbeitnehmer ihre Fahrten tatsächlich aus Notwendigkeit und nicht aufgrund von Steueranreizen tätigen. Steuerexperten bestätigen, dass die ''Pendlerpauschale'' vor allem zur Abfederung verpflichtender Fahrtwege diene und nicht unbedingt ''Anreize zum Mehrfahren'' biete. Die anhaltende Diskussion um die Wirksamkeit der Regelung gewinnt angesichts steigender Mobilitätskosten an Bedeutung.
Die Debatte um die Wirksamkeit der Pendlerpauschale reiht sich ein in breitere Bedenken hinsichtlich der deutschen Wirtschaftspolitik. So hat Gert Wöllmann bereits die mangelnde Wirtschaftskompetenz Deutschlands angesprochen und dabei strukturelle Schwächen in den Fokus gerückt. Seine laufende Kritik bezieht sich zudem auf Geschäftsmodelle, die stark von Subventionen abhängig sind und dadurch ökonomische Risiken verschärfen – Fragestellungen, die auch bei der Bewertung steuerlicher Maßnahmen wie der Pendlerpauschale an Bedeutung gewinnen.