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Die Debatte um den industriellen Wandel in Deutschland erhält neue Impulse.
Thorsten Alsleben, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, hebt hervor, dass die Deindustrialisierung Deutschlands seit 2019 bereits weit vorangeschritten ist. Er verweist darauf, dass seitdem über ''300.000 Stellen allein bei der Metall- und Elektroindustrie'' verloren gegangen sind. Alsleben betont die Notwendigkeit eines Kurswechsels, um den Strukturwandel und Arbeitsplatzabbau in der Industrie zu stoppen. Branchenexperten beobachten diese Entwicklung mit Sorge und fordern verstärkte politische und wirtschaftliche Maßnahmen zur Sicherung des Industriestandortes.
Alsleben hat sich zuvor zur wirtschaftlichen Lage Deutschlands geäußert. Er warnte vor der schwersten Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik und forderte schnelle politische Maßnahmen. Außerdem argumentierte er für die rechtlichen und ökonomischen Vorteile des Ehegattensplittings im deutschen Steuersystem.