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Die jüngsten Entwicklungen im Iran-Krieg führen laut Experten zu erheblichen Turbulenzen auf dem internationalen Luftverkehrsmarkt.
Gunther Schnabl, Professor für Wirtschaftspolitik, betont, dass die ''Verdopplung der Kerosinpreise'' als direkte Folge der Eskalation im Nahen Osten die Kostenstruktur großer Fluggesellschaften wie Lufthansa massiv beeinflusst. ''Die Entscheidung der Lufthansa, 20.000 Flüge zu streichen, verdeutlicht die wirtschaftlichen Risiken geopolitischer Konflikte und spiegelt den Druck auf Airlines angesichts steigender Betriebskosten wider'', erläutert Schnabl. Branchenanalysten sehen die Lage als Signal für weitere Anpassungen im europäischen Flugverkehr und erwarten mittelfristig Auswirkungen auf Ticketpreise und Beschäftigungszahlen.
Schnabl hatte zuvor auf die größere Widerstandsfähigkeit der Schweiz gegenüber Ölpreisschocks im Vergleich zu Deutschland hingewiesen und diese im Zusammenhang mit aktuellen Entwicklungen analysiert (Link). Kurz vor Inkrafttreten einer neuen Preisregel hatte er zudem den Jahreshöchststand beim Benzinpreis thematisiert, während Branchenvertreter die höheren Preise unterschiedlich bewerteten. Beide Bereiche unterstreichen die Bedeutung von Energiepreisschwankungen für die Wirtschaft.