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Die US-Notenbank Fed könnte angesichts anhaltender Inflationsrisiken, die durch internationale Konflikte ausgelöst wurden, eine erste Zinssenkung erst Ende 2026 vornehmen.
Gunther Schnabl, Professor für Volkswirtschaftslehre, verweist in Bezug auf eine aktuelle Reuters-Umfrage darauf, dass die Unsicherheiten infolge globaler Spannungen die geldpolitischen Entscheidungen der Fed maßgeblich beeinflussen. Besonders die erhöhten Rohstoffpreise als direkte Folge des Krieges tragen laut Schnabl dazu bei, dass ein restriktiver Kurs bei den Leitzinsen länger notwendig bleibt. ''Anhaltende Inflationsgefahren zwingen die Fed zu anhaltender Zurückhaltung bei Zinssenkungen'', betont Schnabl.
Schnabl zuletzt auch auf die steigenden Benzinpreise hingewiesen, nachdem der Benzinpreis vor Inkrafttreten einer neuen Preisregel ein Jahreshoch erreicht hatte. Tankstellenbetreiber hatten die höheren Preise als positiv bewertet, während Experten auf Risiken verwiesen. In einer weiteren Analyse warnte Schnabl zudem vor dauerhaftem Nullwachstum in Deutschland aufgrund des demografischen Wandels und Arbeitskräftemangels.