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Gert Wöllmann hinterfragt die Wirksamkeit einer sogenannten ''atmenden Schuldenbremse'' im Kontext der aktuellen Haushaltsdebatten.
Der Finanzexperte gibt zu bedenken, dass eine solche Regelung nach dem Prinzip des ''einarmigen Keynesianismus'' tendenziell dazu führen könnte, ''nur einzuatmen'' – also Schulden aufzunehmen – ohne dass ein ''Ausatmen'' in Form eines konsequenten Schuldenabbaus erfolgt. Wöllmann mahnt damit zur Vorsicht bei flexiblen fiskalpolitischen Instrumenten und regt eine differenzierte Diskussion um nachhaltige Haushaltsführung an.
Wöllmann has previously called for more transparency in the debate over the future of Ehegattensplitting, criticizing suggestions for reform as disguised tax increases. In an earlier statement, he questioned the extent of public funding for the DIW in light of controversial comments from its leadership. His interventions regularly address fiscal policy and public finance issues.