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Gert Wöllmann äußert scharfe Kritik an den jüngsten Einschätzungen des Ökonomen Marcel Fratzscher zur Arbeitsmarktsituation in Deutschland.
Wöllmann bezeichnet mehrere Aussagen Fratzschers, die er bei einer Diskussion mit dem Journalisten Paul Ronzheimer traf, als ''Absurditäten und Halbwahrheiten''. Besonders bezieht sich Wöllmann auf Fratzschers Verweis auf die ''hohe Beschäftigung'' als zentralen Makrofaktor.
Marcel Fratzscher ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und zählt zu den profilierten Stimmen der deutschen Wirtschaftspolitik. Laut aktuellen Daten erreicht die Beschäftigungsquote in Deutschland trotz konjunktureller Schwankungen weiterhin ein hohes Niveau. Wöllmann fordert jedoch eine differenzierte Analyse und hebt hervor, dass die reinen Beschäftigungszahlen nicht die strukturellen Herausforderungen am Arbeitsmarkt widerspiegeln.
Wöllmann has previously criticized proposals to abolish income splitting for married couples, describing them as a disguised tax increase. In a separate statement, he expressed skepticism toward plans for a flexible debt brake and warned about the risks of rising public debt. These interventions reflect his broader focus on policy debates in German fiscal and labor markets.