Gert Wöllmann kritisiert steigende Staatsquote und unzureichende Verteilung an Bedürftige

Gert Wöllmann kritisiert steigende Staatsquote und unzureichende Verteilung an Bedürftige
Wöllmann kritisiert wachsende Staatsquote

In einer aktuellen Stellungnahme äußert sich Gert Wöllmann kritisch zur Entwicklung der Staatsquote und zur Verwendung staatlicher Einnahmen.

Der Kommentator betont, dass der Staat insbesondere bei ''den Reichen'' – ab einem zu versteuernden Einkommen von etwa 70.000 Euro – unverhältnismäßig hohe Steuern erhebe. Wöllmann bemängelt zudem, dass der dadurch erzielte Großteil der Einnahmen nicht vorrangig ''an Bedürftige'' verteilt werde, sondern vielmehr für den Ausbau des Staatsapparats genutzt werde. Er verweist auf eine aktuell über 51 Prozent liegende Staatsquote mit ''stark steigender Tendenz'', was nach Experteneinschätzung langfristig die Effizienz staatlicher Umverteilung und die finanzielle Belastung für Besserverdienende erheblich beeinflussen könnte.

Wöllmann hat sich in früheren Beiträgen bereits kritisch zu steuerpolitischen Debatten positioniert. In einer Analyse bezeichnete er die Forderungen nach Abschaffung des Ehegattensplittings als verdeckte Steuererhöhung. Zudem widersprach er zuletzt Marcel Fratzschers Bewertung der Beschäftigungslage und forderte eine differenzierte Analyse der Arbeitsmarktdaten.

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