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Die US-Notenbank Federal Reserve berät derzeit unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh über eine mögliche Neuausrichtung der Geldpolitik.
Gunther Schnabl, Professor für Wirtschaftspolitik, hebt hervor, dass Warsh für eine ''signifikante Reduktion der Bilanzsumme der Fed'' plädiert. Experten bewerten diesen Schritt als potenziell richtungsweisend: Eine Verkleinerung der Fed-Bilanz könnte Auswirkungen auf die Liquiditätsversorgung und die Zinspolitik in den USA haben. Schnabl betont, dass eine solche Maßnahme ''eine straffere Geldpolitik und eine mögliche Marktreaktion'' nach sich ziehen könnte.
Die Finanzmärkte beobachten die Beratungen genau, da eine Kehrtwende in der amerikanischen Geldpolitik weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft hätte.
Gunther Schnabl hatte zuvor auf einen massiven Ausverkauf bei US-Tech-Aktien durch Zinsängste hingewiesen. In einem anderen Beitrag äußerte er Bedenken zur Lage der deutschen Autoindustrie wegen hoher Standortkosten. Seine Einschätzungen bleiben ein wichtiger Bezugspunkt für aktuelle Marktdiskussionen.