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Isabella M Weber analysiert Chinas Wettbewerbsfähigkeit durch staatliche Lenkung

Isabella M Weber analysiert Chinas Wettbewerbsfähigkeit durch staatliche Lenkung
Weber über Chinas staatliche Wettbewerbsfähigkeit

Die Ökonomin Isabella M Weber hebt die veränderte Sichtweise westlicher Medien auf das chinesische Wirtschaftsmodell hervor.

Weber, Professorin für Wirtschaft am UMass Amherst, betont, dass renommierte Publikationen wie The Economist nun den ''Leninismus'' und das staatlich gesteuerte Wirtschaftssystem als zentralen Faktor für Chinas Wettbewerbsfähigkeit anerkennen. Sie erläutert, dass Chinas Ablehnung von ''Schocktherapie''-Reformen den ersten grundlegenden Einschnitt für den Neoliberalismus bedeutete. Weber sieht in der aktuellen Entwicklung einen ''weiteren entscheidenden Schlag'' gegen neoliberale wirtschaftspolitische Ansätze und verweist darauf, dass ein ''Whole-of-State''-Modell entgegen früherer Annahmen dauerhaft erfolgreich sein kann.

Weber hat sich zuvor mit der Rentabilität von Supermärkten befasst und herausgearbeitet, warum Lebensmittelmärkte trotz niedriger Margen eine überdurchschnittliche Kapitalrendite erzielen. Außerdem sieht sie in öffentlichen Lebensmittelläden in New York eine Möglichkeit zur Entlastung der Verbraucher im Einzelhandel. Die Ökonomin ist Professorin an der University of Massachusetts Amherst.

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