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Ein innovatives Projekt im Bereich der Wirtschaftswissenschaften steht im Fokus: Das Format ''Living Science'' nutzt einen KI-Agenten, um zentrale Befunde maßgeblicher Fachpublikationen in der Ökonomie zu replizieren.
Philipp Heimberger, Ökonom am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche, betont, dass diese Initiative nicht nur überprüfe, ob etablierte Forschungsergebnisse weiterhin Bestand haben, sondern die Analysen systematisch um aktuelle Daten erweitert. ''Living Science'' veröffentlicht wöchentlich eine neue Arbeit, die sowohl Robustheitsprüfungen als auch Erweiterungen auf Basis moderner Datensätze beinhaltet.
Das Projekt versteht sich als fortlaufender wissenschaftlicher Qualitätstest und ergänzt bestehende Literatur durch transparente, datenbasierte Nachbetrachtung.
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Heimberger hat zuletzt auf Acemoglus Warnung vor unbegrenztem KI-Einsatz und die Notwendigkeit verstärkter Regulierung verwiesen. Darüber hinaus präsentierte er neue Ansätze zur Finanzierung eines starken EU-Budgets durch innovative Einnahmequellen wie Steuern auf digitale Dienste. Die aktuellen Arbeiten zu ''Living Science'' folgen damit einer Reihe analytischer Initiativen von Heimberger im Schnittfeld von Technologie, Regulierung und Wirtschaftspolitik.