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Thorsten Benner, Direktor des Global Public Policy Institute, äußert Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen Chinas auf die Deindustrialisierung Europas. Er weist darauf hin, dass während einige Produktionsstätten in die USA zurückverlagert werden, diese Maßnahmen den sogenannten ''China-Schock'' nicht ausgleichen können. Besonders die Untätigkeit Europas bei der Sicherung kritischer Rohstoffe und der Schaffung attraktiver Rahmenbedingungen für Unternehmen sieht er als problematisch an. Solvay, ein belgischer Chemiekonzern, stellt laut Benner ein Beispiel für diese Problematik dar.
Benners aktuelle Einschätzungen zur Deindustrialisierung Europas stehen in direktem Zusammenhang mit seinen früheren Analysen, etwa über die Herausforderungen des deutschen Exportweltmeistermodells und die weitreichenden Folgen des China-Schocks für die Industrie. Ebenso hat er darauf verwiesen, wie essenziell eine Diversifizierung der Beschaffung für Unternehmen wie Volkswagen ist, um strukturelle Risiken durch globale Abhängigkeiten abzumildern.