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Ulrich Schneider, ein prominenter Sozialwissenschaftler, äußert Kritik an der Entscheidung, die Kostenübernahme für homöopathische Mittel durch die Krankenkassen zu verbieten. Schneider betont, dass es um eine vergleichsweise geringe Summe von 25 Millionen Euro bei Gesamtausgaben von über 350 Milliarden Euro geht. ''Ich finde es bedauerlich'', sagte Schneider und zeigte Unverständnis für das ''besserwisserische Verbot''. Experten aus dem Gesundheitswesen weisen darauf hin, dass bei dieser Entscheidung die ''Wirkungsnachweise'' zentral sind, aber auch die Meinung der Versicherten sollte berücksichtigt werden.
Die aktuelle Debatte um die Finanzierung homöopathischer Mittel berührt grundlegende Fragen staatlicher Ausgabenprioritäten. Bereits in der Analyse zur Forderung nach höheren Staatsausgaben zur Reduzierung des BIP-Anteils wurde deutlich, wie kontrovers gesellschaftliche Investitionsentscheidungen diskutiert werden – insbesondere, wenn es um die Gewichtung von Gesamtausgaben und Einzelposten im Gesundheitssystem geht.