Die SEC genehmigt den Antrag von Nasdaq, den iShares Bitcoin Premium Income ETF zu listen.

Die SEC genehmigt den Antrag von Nasdaq, den iShares Bitcoin Premium Income ETF zu listen.
SEC genehmigt Bitcoin ETF

Die Genehmigung ebnet den Weg für eine neue, an bitcoin gekoppelte Exchange-Traded-Fund-Struktur, die eine direkte Krypto-Exponierung mit Einnahmen aus dem Schreiben von Optionen kombiniert. Das Produkt ist darauf ausgelegt, die bitcoin-Preise im Allgemeinen nachzubilden und gleichzeitig Prämieneinnahmen durch aktiv gemanagte Call-Optionen zu erzielen, die hauptsächlich an BlackRock's iShares Bitcoin Trust ETF gebunden sind.

Höhepunkte

  • Die SEC hat die beschleunigte Genehmigung erteilt, damit Nasdaq den iShares Bitcoin Premium Income ETF nach Einreichungen und Änderungen bis zum 8. Mai 2026 listen kann.
  • Der ETF verfolgt eine aktiv verwaltete Strategie, bei der Call-Optionen auf IBIT und Spot-bitcoin-Indizes geschrieben werden, um Prämieneinnahmen zu erzielen.
  • Die Genehmigung erweitert das Angebot an U.S. bitcoin ETFs und signalisiert eine größere regulatorische Offenheit gegenüber komplexen, an Kryptowährungen gebundenen ETF-Strukturen mit angemessenem Anlegerschutz.

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Genehmigung umfasst aktive bitcoin-Optionsstrategie

Die U.S. Securities and Exchange Commission teilte mit, dass sie die beschleunigte Genehmigung für die von Nasdaq vorgeschlagene Regeländerung zur Notierung und zum Handel von Anteilen des iShares Bitcoin Premium Income ETF gemäß Nasdaq-Regel 5711(d) erteilt. Die Anordnung folgt auf die Einreichung von Nasdaq am 30. September 2025, die Veröffentlichung zur Stellungnahme im Federal Register am 2. Oktober 2025 sowie die Einreichung von Änderung Nr. 1 am 7. Mai 2026, die von der Kommission am 8. Mai 2026 bekannt gemacht wurde.

Der Trust strebt an, die Wertentwicklung der bitcoin-Preise widerzuspiegeln und gleichzeitig Prämieneinnahmen durch eine aktiv gemanagte Strategie des Schreibens von Call-Optionen auf den iShares Bitcoin Trust ETF, bekannt als IBIT, und gelegentlich auf Indizes, die Spot-bitcoin-Exchange-Traded-Produkte wie IBIT abbilden, zu erzielen. Laut Einreichung bestehen die Vermögenswerte des Trusts aus bitcoin, IBIT-Anteilen und Bargeld, einschließlich Prämien aus geschriebenen Optionen, und alle vom Trust geschriebenen Optionen sind an U.S.-Börsen gelistet.

Nasdaq erklärte, dass der Vorschlag eingereicht wurde, weil der Trust die Anforderungen der Regel 5711(d) für rohstoffbasierte Trust-Anteile erfüllt, mit Ausnahme der Tatsache, dass das Vehikel aktiv gemanagt wird. Die Genehmigung befasst sich daher damit, wie die Börse ein Produkt listen kann, das vom Standardrahmen abweicht, aber dennoch in die umfassendere Überwachungs- und Compliance-Struktur passt.

Regulatorische Auswirkungen auf den Krypto-ETF-Markt

Die Kommission erklärte, ihre Prüfung habe ergeben, dass der Vorschlag mit dem Securities Exchange Act von 1934 und den für eine nationale Wertpapierbörse geltenden Regeln übereinstimmt. Sie erklärte, dass die zusätzlichen Anforderungen in Bezug auf Firewalls und Verfahren zusammen mit der Nasdaq-Regel 5711(d) darauf ausgelegt sind, betrügerische und manipulative Handlungen und Praktiken zu verhindern und Anleger sowie das öffentliche Interesse zu schützen.

Die Entscheidung erweitert die Palette der an bitcoin gekoppelten Exchange-Traded-Produkte, die auf dem U.S.-Markt verfügbar sind, und geht über reine Spot-Exponierung hinaus in einkommensorientierte Strategien. Für Emittenten und Anleger signalisiert die Anordnung, dass die Aufsichtsbehörden bereit sind, komplexere, an Krypto gekoppelte ETF-Strukturen zu genehmigen, wenn Börsen Kontrollen vorlegen, die die Anforderungen an Marktintegrität und Anlegerschutz erfüllen.

Regulierte unbefristete Krypto-Futures erreichen nun U.S.-Händler, da Coinbase und Kalshi die Produkte nach der CFTC-Genehmigung an inländischen Börsen einführen. Unsere frühere Berichterstattung stellte fest, dass die Einführung hoch gehebelter „Perps“ im Inland den Zugang erweitert, aber auch die Kontrolle verschärft, wobei die Aufsichtsbehörden auf Einzelfallprüfungen bestehen und die Börsen Compliance und Überwachung verstärken, um Manipulation und Insiderhandel entgegenzuwirken.

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