SEC legt gemeinsame Datenstandards für U.S.-Finanzaufsichtsbehörden fest
Die Bundesfinanzbehörden arbeiten daran, die Definition und den Austausch von Regulierungsdaten im Rahmen des Financial Data Transparency Act von 2022 zu vereinheitlichen. Die endgültige Regel der SEC legt gemeinsame technische Standards fest, die die Interoperabilität verbessern, den Datenzugang erweitern und maschinenlesbare Einreichungen in Teilen des U.S.-Finanzsystems unterstützen sollen.
Höhepunkte
- Die endgültige Regel der SEC legt gemeinsame Datenstandards für Einreichungen bei mehreren Finanzaufsichtsbehörden fest und definiert einheitliche Kennungen für Unternehmen, Standorte, Daten, Produkte und Währungen.
- Acht Bundesbehörden sind an der Standardisierungsinitiative beteiligt und verfolgen das Ziel, die Meldepflichten zu erleichtern sowie die Datenkonsistenz und Zugänglichkeit für Aufsichtsbehörden und Investoren zu verbessern.
- Neue prinzipienbasierte Standards für die Datenübertragung und maschinenlesbare Formate sollen die Branchenberichterstattung vereinfachen sowie die Interoperabilität und Nutzbarkeit von regulatorischen Daten verbessern.
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Regelwerk und Koordination der Behörden
Wie von der Securities and Exchange Commission berichtet, legt die endgültige Regel gemeinsame Datenstandards für Informationen fest, die an bestimmte Finanzaufsichtsbehörden übermittelt werden. Die Standards definieren gemeinsame Kennungen für Unternehmen, geografische Standorte, Daten sowie bestimmte Produkte und Währungen, mit dem Ziel, die Daten über die Bundesaufsichtsbehörden hinweg konsistenter zu gestalten.Acht weitere Behörden haben gemeinsame Standards eingeführt oder werden voraussichtlich entsprechende Maßnahmen ergreifen: das Board of Governors des Federal Reserve Systems, die Commodity Futures Trading Commission, das Consumer Financial Protection Bureau, das Department of the Treasury, die Federal Deposit Insurance Corporation, die Federal Housing Finance Agency, die National Credit Union Administration und das Office of the Comptroller of the Currency.
SEC-Vorsitzender Paul S. Atkins sagt, dass dieser Schritt eine konsistente Datenerhebung unterstützt, die Meldepflichten für Finanzinstitute erleichtert und Informationen für Investoren zugänglicher macht. SEC-Kommissar Mark T. Uyeda erklärt, dass dies ein erster Schritt zur Umsetzung des Gesetzes bei den bundesstaatlichen Finanzaufsichtsbehörden sei, wobei für agenturspezifische Standards noch separate Regelsetzungsverfahren folgen werden.
Auswirkungen auf Datenzugang und Branchenberichterstattung
Die gemeinsamen Standards sollen die Interoperabilität von Finanzregulierungsdaten zwischen den Behörden fördern – eine Änderung, die die Vorbereitung und Übermittlung der erforderlichen Informationen für Unternehmen vereinfachen könnte. Durch die Verwendung gemeinsamer Kennungen und technischer Definitionen können Aufsichtsbehörden Daten effizienter vergleichen und nutzen.Das Rahmenwerk umfasst außerdem einen prinzipienbasierten gemeinsamen Standard für Datenübertragung, Schema- und Taxonomieformate. Dieser Ansatz soll es Finanzinstituten ermöglichen, hochwertige, maschinenlesbare Daten einzureichen und so die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Regulierungsinformationen insgesamt zu verbessern.
In unserem früheren Artikel berichteten wir über den Plan der UK Financial Conduct Authority, die Resilienzregeln für Geldmarktfonds zu verschärfen, indem klarere Erwartungen für wöchentliche liquide Mittel festgelegt werden. Wir stellten fest, dass der Vorschlag stabile NAV-Fonds verpflichtet, 40 % und variable NAV-Fonds 20 % in wöchentlich liquiden Mitteln zu halten, was das Portfoliomanagement potenziell neu gestalten und auf einen stärker vorschreibenden Ansatz zur Risikokontrolle in kurzfristigen Finanzierungsmärkten hindeuten könnte.
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