BaFin öffnet Anmeldung für Bankenaufsichts-Konferenz in Bonn
Mit Blick auf aktuelle Anpassungen in der Bankenregulierung startet die Anmeldung für die Konferenz „Proportionalität in der Bankenaufsicht und -regulierung“. Die Veranstaltung findet am 16. September 2026 im World Conference Center Bonn statt und richtet sich vor allem an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Less Significant Institutions sowie an Verbände der Kreditwirtschaft.
Höhepunkte
- BaFin hat die Anmeldung für die Bankenaufsichts-Konferenz in Bonn geöffnet, deren Schwerpunkt auf Proportionalität in der Bankenregulierung liegt.
- Die Konferenz, die kostenfrei ist und begrenzte Teilnehmerplätze bietet, adressiert neue MaRisk, Regelwerkerleichterungen und Fusionskontrolle.
- Insbesondere richtet sich die Veranstaltung an Mitarbeitende kleinerer Institute und Kreditwirtschaftsverbände zwecks Austausch zu praxisnaher Regulierung.
Schwerpunkte und Teilnahmebedingungen
Wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, BaFin, mitteilt, können sich Interessierte ab sofort für die Konferenz anmelden. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen zur Proportionalität in der nationalen und europäischen Bankenregulierung.Weitere Themen sind Erleichterungen im Regelwerk, die neuen MaRisk sowie die Kontrolle von Fusionen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, die Zahl der verfügbaren Plätze ist jedoch begrenzt.
Bedeutung für kleinere Institute
Die Konferenz richtet sich insbesondere an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Less Significant Institutions, also kleineren, weniger bedeutenden Instituten im Aufsichtssystem. Für diese Gruppe sind Fragen der Proportionalität besonders relevant, weil regulatorische Anforderungen an Größe, Risikoprofil und Geschäftsmodell angepasst werden.Auch Verbände aus der Kreditwirtschaft gehören zur Zielgruppe der Veranstaltung. Damit schafft die Konferenz ein Fachforum für den Austausch über die praktische Umsetzung aktueller Aufsichts- und Regulierungsfragen in Deutschland und auf europäischer Ebene.
In unserem früheren Beitrag zur Deutsche-Bank-Aktie (DBK) haben wir erläutert, dass AI-gestützte Effizienzgewinne interne Prozesse deutlich beschleunigen und damit Margenfantasie sowie Anlegerinteresse stützen können. Zudem wurde die kurzfristige Kurslage als bullisch, aber von erhöhter Volatilität geprägt beschrieben, mit einem erwarteten Handelsbereich und klaren Marken für Ausbruch bzw. Rücksetzer. Diese Einordnung liefert zusätzlichen Kontext dafür, wie operative Veränderungen und Marktstimmung im Bankensektor parallel zu aktuellen Aufsichts- und Regulierungsfragen diskutiert werden.
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