Amana Capital Rückblick: CEO warnt vor Marktblase, sieht Dubai aber langfristig als Fintech-Drehscheibe
Muhammad Rasoul, CEO von Amana Capital, ist der Ansicht, dass der MENA-Brokermarkt in eine spekulative Phase eintritt, dass Dubai aber auf Jahrzehnte hinaus ein globales Fintech-Zentrum bleiben wird. In einem Interview sprach Rasoul über die Umwandlung des Unternehmens von einem traditionellen Forex- und CFD-Broker in eine "Alles-in-Einem"-Handels- und Anlageplattform für moderne Anleger.
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Rasoul, der vor vier Jahren nach einer Karriere bei großen Finanzunternehmen zu Amana kam, erklärte, dass der Wandel bewusst herbeigeführt wurde. "Als ich anfing, war Amana ein klassischer Forex-Broker. Seitdem haben wir alles umgebaut - unsere App, unseren Produktmix und unseren Ansatz für die Kunden", sagte er. Die Plattform ermöglicht es den Nutzern nun, mit Teilaktien, Gold und Kryptowährungen zu handeln, und das alles über eine einfache, benutzerfreundliche Schnittstelle.
Um einen verantwortungsvollen Handel zu fördern, bietet Amana standardmäßig einen Hebel von 25:1 an, der niedriger ist als bei vielen Wettbewerbern, und hält volle Transparenz über seine Preise und Gewinne aufrecht. "Wir wollen keine übermäßige Risikobereitschaft fördern. Die Händler sollten verstehen, was passiert, wenn sie einen zu hohen Hebel einsetzen", fügte Rasoul hinzu.
Gesättigter Markt, langfristige Vision
Rasoul warnte davor, dass der Maklermarkt in den VAE überfüllt sei, und verglich ihn mit früheren Immobilienbooms. Er betonte jedoch, dass Dubais langfristige Vorteile - die Steuerstruktur, die globale Erreichbarkeit und das Innovations-Ökosystem - es zu einem dauerhaften Fintech-Zentrum machen.
Die Vereinigten Arabischen Emirate sind nach wie vor der größte Markt für Amana, aber das Unternehmen expandiert in der gesamten Region, auch im Libanon, wo Rasoul dem Regionalleiter Jack Saidy ein erfolgreiches Wachstum bescheinigt. "Wir wollen die globale Expansion nicht überstürzen. Wir konzentrieren uns auf den Aufbau einer nachhaltigen Präsenz und Wertschöpfung", sagte er.
Die Zukunft: Brückenschlag zwischen traditionellen und digitalen Finanzdienstleistungen
Für die Zukunft plant Amana die Einführung des Optionshandels Anfang 2026 und die Entwicklung einer hybriden Plattform für TradFi und digitale Vermögenswerte. Die App wird es den Nutzern ermöglichen, nahtlos zwischen Fiat- und Krypto-Wallets zu wechseln, Vermögenswerte zu investieren und Investitionspläne zu automatisieren - und so die Grenzen zwischen traditionellem Handel und dezentralem Finanzwesen zu verwischen.
Rasouls Strategie spiegelt einen breiteren Branchentrend hin zu integrierten Plattformen wider, die Effizienz, Zugänglichkeit und Transparenz miteinander verbinden. In seinen Worten: "Das ist die Zukunft des Handels - wo Bequemlichkeit auf Glaubwürdigkeit trifft".
Wir haben bereits die Brokergebühren von Amana Capital analysiert.
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