Bitcoin Preisvorhersage: BTC-Abwärtsrisiko verstärkt sich inmitten der BOJ-Zinsstimmung

Bitcoin Preisvorhersage: BTC-Abwärtsrisiko verstärkt sich inmitten der BOJ-Zinsstimmung
Bitcoin Preisvorhersage: BTC-Abwärtsrisiko verstärkt sich inmitten der BOJ-Zinsstimmung

Der Bitcoin-Preis begann die Woche mit einer fragilen Note, nachdem ein entscheidender Abwärtsausbruch aus einer vierwöchigen aufsteigenden Dreiecksstruktur erfolgt war. Dieses Muster hatte sich seit November herausgebildet und war durch steigende höhere Tiefs ab 80.500 $ und eine horizontale Obergrenze um 94.000 $ gekennzeichnet. In der vergangenen Woche, als sich das Dreieck weiter zusammenzog, bewegte sich Bitcoin in einer engen Konsolidierungsspanne zwischen $89.200 und $96.400, bevor es am Sonntag schließlich nach unten ausbrach. Der Rückgang auf $87.600 markierte ein 12-Tage-Tief und bestätigte die Auflösung des Musters nach unten.

Höhepunkte

  • Bitcoin retest capped bei $90K nach Dreiecksdurchbruch bestätigt durch hohes Volumen.
  • Die Zinserhöhung der Bank of Japan könnte einen Schuldenabbau und einen Rückgang der BTC-Bewertung um 25% auslösen.
  • Fear and Greed Index fällt auf 24, da makroökonomische Risiken die Hoffnung auf eine kurzfristige Erholung überschatten.

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Der Ausbruch war nicht nur technisch bedingt, sondern wurde auch durch einen Anstieg des Handelsvolumens unterstützt, was auf eine stark rückläufige Stimmung schließen lässt. Die Montagssitzung eröffnete höher und schaffte es, Bitcoin von $88.100 auf $89.900 zu treiben, was zu einem Intraday-Gewinn von 2% führte. Diese Gewinne sind jedoch an der gebrochenen Dreiecks-Trendlinie zum Stillstand gekommen, die nun als Widerstand dient. Diese Widerstandszone deckt sich genau mit dem 20 EMA auf dem 4-Stunden-Chart, kurz vor der psychologischen Barriere von 90.000 $, so dass die aktuelle Bewegung eher wie ein erneuter Test als eine Umkehrung erscheint.

Bitcoin-Preisdynamik (November - Dezember 2025). Quelle: Tradingview

Ein genauerer Blick auf den 4-Stunden-Chart zeigt, dass die 90.000 $-Region nun von den 20er, 50er und 100er EMAs umschlossen wird, wodurch eine enge Gruppe von technischen Ablehnungen entsteht. Solange der Preis diese Zone nicht entscheidend verlässt, deutet die allgemeine Struktur auf eine Fortsetzung des Abwärtstrends hin. Kurzfristige zinsbullische Setups erscheinen in diesem Zusammenhang schwach, zumal sich die Marktteilnehmer auf ein kritisches fundamentales Risikoereignis vorbereiten, das die nächste Entwicklung von Bitcoin bestimmen könnte.

Die Straffung der BOJ könnte eine Zwangsliquidierung von gehebelten Positionen bei BTC auslösen

Alle Augen richten sich nun auf die für den 18. und 19. Dezember angesetzte geldpolitische Sitzung der Bank of Japan. Prognosemärkte und Makroanalysten erwarten eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte. Ein solcher Schritt wäre angesichts der historischen Rolle Japans im globalen Carry-Trade-Geschäft, bei dem sich Investoren in Yen verschulden, um riskantere Wetten in ausländischen Vermögenswerten wie Bitcoin zu finanzieren, von großer Bedeutung. Steigende japanische Renditen setzen dieses Modell bereits unter Druck, und eine weitere Straffung könnte den Schuldenabbau beschleunigen.

Die globale Krypto-Stimmung reagiert bereits. Der Angst- und Gier-Index ist in der vergangenen Woche von 28 auf 24 gesunken, was eine erneute Risikoaversion widerspiegelt. Da Yen-finanzierte Leveraged Trades abgebaut werden, könnten die Kryptomärkte einem Verkaufsdruck ausgesetzt sein. Im laufenden Monat ist Bitcoin um 0,84 % gefallen, und wenn Japan den Leitzins auf 75 Basispunkte anhebt, könnte dies einen noch stärkeren Rückgang der Kryptobewertungen auslösen. Historisch gesehen ist Bitcoin bei ähnlichen Erhöhungen um bis zu 20-25 % gefallen.

Aus technischer und fundamentaler Sicht ist die Struktur von Bitcoin jetzt eher rückläufig. Der gescheiterte Ausbruch aus dem Dreieck, der gescheiterte erneute Test um $90.000 und die sich abzeichnende makroökonomische Bedrohung durch Japans Zinserhöhungspfad sorgen für weiteren Abwärtsdruck. Wenn die BOJ-Politik strenger wird, als die Märkte erwarten, könnte der Kurs bis zum Ende des Dezembers auf bis zu $70.000 fallen. Solange sich Bitcoin nicht über $90.000 halten kann, bleibt das Abwärtsrisiko das dominierende Narrativ.

Wir haben erörtert, wie Bitcoin einen Ausbruch bei 94.000 $ verpasste und einen spekulativen Aufschwung zeigte, dem die Überzeugung der Spotnachfrage fehlte. Die Rallye nach der US-Notenbank verblasste, da die Preise Mühe hatten, die Dynamik über 92.600 $ aufrechtzuerhalten, während die Hebelwirkung weiter zunahm.

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