Pakistan bewegt sich mit Binance MoU in Richtung staatlicher Vermögens-Tokenisierung
Pakistan hat eine unverbindliche Absichtserklärung mit Binance unterzeichnet, um die Tokenisierung von staatlichen Vermögenswerten im Wert von bis zu 2 Milliarden US-Dollar zu prüfen und Pläne für einen staatlichen Stablecoin voranzutreiben.
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Im Rahmen der Vereinbarung wird Binance als Berater für die Blockchain-basierte Emission von Staatsanleihen, Schatzanweisungen und rohstoffgebundenen Vermögenswerten wie Öl, Gas und Metalle fungieren, berichtet Crypto News.
Finanzminister Muhammad Aurangzeb bezeichnete die Absichtserklärung als den Beginn einer langfristigen Partnerschaft, die sich auf eine schnelle Ausführung und hohe Implementierungsstandards konzentriert. Die Vereinbarung autorisiert noch nicht den Echtbetrieb und wird innerhalb von sechs Monaten verbindliche Verträge erfordern. Alle weiteren Schritte sind abhängig von der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden und technischen Bewertungen. Binance-Gründer Changpeng Zhao sagte, die Absichtserklärung spiegele die Absicht Pakistans wider, von Experimenten zu einem echten Einsatz überzugehen. Die Initiative positioniert die Tokenisierung als ein Finanzierungs- und Vertriebsinstrument und nicht als eine spekulative Übung.
Stablecoin-Ambitionen und stufenweiser Lizenzierungsrahmen
Neben der Absichtserklärung erteilte die pakistanische Regulierungsbehörde Binance und HTX vorläufige Genehmigungen, die es beiden Börsen ermöglichen, in das gestaffelte Lizenzierungssystem des Landes einzutreten. Die Genehmigungen ermöglichen die Registrierung im pakistanischen Rahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche und die Vorbereitung auf die Beantragung einer vollständigen Lizenz, obwohl der Handel noch nicht erlaubt ist. Beamte bestätigten, dass der Prozess darauf abzielt, globale Börsen schrittweise in ein reguliertes Umfeld zu integrieren.
Pakistan plant auch einen staatlichen Stablecoin, der zur Besicherung von Staatsschulden und zur Verbesserung der Abwicklungseffizienz verwendet werden könnte. Parallel dazu erprobt die Zentralbank eine digitale Zentralbankwährung, um Anwendungsfälle für den Inlandszahlungsverkehr zu testen. Zusammengenommen deuten diese Initiativen auf einen mehrschichtigen Ansatz hin, der Stablecoins, Tokenisierung und CBDC-Experimente kombiniert. Die Behörden scheinen sich darauf zu konzentrieren, ein Gleichgewicht zwischen Innovation und regulatorischer Kontrolle herzustellen.
Kryptoübernahme und breitere Strategie für digitale Vermögenswerte
Die Binance-Vereinbarung fügt sich in die umfassenderen Bemühungen Pakistans ein, seinen schnell wachsenden Kryptomarkt zu formalisieren. Mit geschätzten 40 Millionen Nutzern und einem jährlichen Handelsvolumen von über 300 Milliarden US-Dollar zählt das Land nach Angaben der Branche zu den größten Kryptomärkten der Welt. Zu den jüngsten Schritten gehört die Gründung des Pakistan Crypto Council und der Pakistan Virtual Assets Regulatory Authority zur Koordinierung von Politik und Aufsicht.
Beamte haben wiederholt betont, dass Tokenisierung und Stablecoins als Instrumente für Kapitalbildung und finanzielle Inklusion erforscht werden. Durch die Einbindung wichtiger globaler Börsen in einem frühen Beratungsstadium signalisiert Pakistan Offenheit für eine Infrastruktur von institutioneller Qualität. Die Unverbindlichkeit der Vereinbarung unterstreicht jedoch, dass es weiterhin Risiken bei der Umsetzung gibt. Im kommenden Jahr wird sich zeigen, ob diese Pläne in lizenzierte Geschäfte und staatliche Vermögenswerte in der Kette umgesetzt werden.
Kürzlich haben wir darüber berichtet, dass die spanische Wertpapieraufsichtsbehörde CNMV eine ausführliche Frage und Antwort veröffentlicht hat, in der sie erklärt, wie sie die EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets in der Praxis anwenden wird.
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