Zusammenfassung des Kryptomarktes: Bitcoin fällt auf 75.000 US-Dollar
Der globale Kryptomarkt weitete seinen Ausverkauf aus. Die Gesamtkapitalisierung sank auf rund 2,55 Billionen US-Dollar, ein Minus von 4,01 % (24h), da Risikoanlagen erneut unter Druck gerieten.
Höhepunkte
- Der Kryptomarkt fiel auf 2,55 Mrd. USD, als Bitcoin den Tiefststand von 2024 erreichte, was die Majors nach unten zog und die Stimmung in extreme Angst versetzte.
- Liquidationen und ETF-Abflüsse beschleunigten die Verluste, obwohl stark überverkaufte Signale darauf hindeuten, dass sich der Verkaufsdruck der Erschöpfung nähert.
- Sicherheitsbedenken und schwache Kapitalflüsse drückten auf das Vertrauen, auch wenn während des starken Wochenendeinbruchs selektive Käufer auftauchten.
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Bitcoin fiel mit einem Minus von 4,02 % (24h) und einem Minus von 14,03 % (7d) auf etwa 75.500 $ und damit auf den niedrigsten Stand seit Anfang 2024. Ethereum entwickelte sich mit einem Minus von 9,73 % (24 Stunden) und 23,42 % (7 Tage) in der Nähe von 2.200 $ erneut unterdurchschnittlich und spiegelt damit die anhaltende Schwäche der Vermögenswerte mit höherem Beta wider. Large-Cap-Altcoins folgten dem Trend, wobei Solana, XRP und BNB allesamt zweistellige Wochenrückgänge verzeichneten. Der CMC20-Index gab stark nach, was eher den breit angelegten Charakter der Bewegung als eine isolierte Schwäche widerspiegelt. Die Marktstimmung verschlechterte sich weiter, als der Fear & Greed-Index auf 15 fiel, was auf extreme Angst bei den Teilnehmern hindeutet.
Treiber: Liquidationen, Rückgänge bei den börsengehandelten Fonds und überverkaufte Bedingungen
Der jüngste Abwärtstrend wurde durch eine Welle von Zwangsverkäufen ausgelöst, nachdem Bitcoin eine wichtige technische Unterstützung durchbrochen hatte, was zu kaskadenartigen Liquidationen an den Derivatemärkten führte. Dieser Druck wurde durch anhaltende Abflüsse aus Bitcoin-ETFs verstärkt, wodurch viele der jüngsten Käufer unter Wasser blieben und die kurzfristige Nachfrage sank. Als die Hebelwirkung nachließ, stieg die Volatilität sprunghaft an und die Liquidität wurde dünner, was die Abwärtsbewegung bei den wichtigsten Token beschleunigte.
Trotz des drastischen Rückgangs deuten einige Indikatoren darauf hin, dass die Verkaufsintensität ihren Höhepunkt erreicht haben könnte, wobei der durchschnittliche Krypto-RSI nahe 32 auf stark überverkaufte Bedingungen hinweist. In der Vergangenheit fielen solche Niveaus mit kurzfristigen Stabilisierungsphasen zusammen, obwohl der Zeitpunkt ungewiss bleibt. Vorerst bleiben Händler vorsichtig und beobachten, ob der Liquidationsdruck vor einem bedeutenden Erholungsversuch vollständig abgeklungen ist.
Nachrichtenhintergrund: Hacks, institutionelle Positionierung und vorsichtige Akkumulation
Der Marktrückgang fiel mit Berichten zusammen, wonach im Januar Kryptowährungen im Wert von mehr als 370 Mio. USD gestohlen wurden, was die anhaltenden Sicherheitsrisiken unterstreicht, die das Vertrauen in Stresssituationen beeinträchtigen. Gleichzeitig zeigten die Daten anhaltende Abhebungen von börsengehandelten Fonds, was den Eindruck verstärkt, dass sich die institutionellen Ströme in den letzten Wochen von der Akkumulation zur Risikominderung verlagert haben. Es gab jedoch Anzeichen für selektive Käufe, und es gab Hinweise darauf, dass einige Unternehmen und langfristige Inhaber während des Wochenendeinbruchs Bitcoin zulegten.
Dieser Kontrast verdeutlicht eine wachsende Kluft zwischen kurzfristiger Kapitulation und längerfristiger Positionierung. Auch wenn die Stimmung nach wie vor fragil ist, bildet eine solche Anhäufung während extremer Angst oft die Grundlage für künftige Erholungen. Die kurzfristigen Aussichten hängen davon ab, ob sich Bitcoin stabilisieren kann, nachdem die überschüssige Hebelwirkung aus dem System gespült wurde.
Kürzlich schrieben wir, dass Bitcoin in der vergangenen Woche 13% verloren hat und unter 78.000 $ gefallen ist. Die meisten Verluste traten am Samstag auf, vor allem wegen der politischen Krise in den Vereinigten Staaten und der Tatsache, dass das Repräsentantenhaus es nicht geschafft hat, vor Ablauf der Frist über Haushaltsänderungen zur Verlängerung der Regierungsfinanzierung abzustimmen.
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