Abu Dhabi verdoppelt trotz Marktvolatilität sein Engagement in Bitcoin-ETFs

Abu Dhabi verdoppelt trotz Marktvolatilität sein Engagement in Bitcoin-ETFs
Mubadala und Al Warda kontrollieren 1,04 Milliarden Dollar Anteil an US Spot Bitcoin ETF

Mit Abu Dhabi verbundene staatliche Investoren hielten Ende 2025 mehr als 1,04 Mrd. USD in US-Bitcoin-Spot-ETFs, wie aus den im vierten Quartal eingereichten Formularen (Form 13F) hervorgeht.

Höhepunkte

  • Staatliche Investoren aus Abu Dhabi hielten Ende 2025 über 1,04 Mrd. USD in BlackRocks Bitcoin-ETF.
  • Die Offenlegung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem US-Bitcoin-ETFs wieder Nettoabflüsse verzeichnen, während BTC bei 68.000 $ liegt.
  • Staatliche Allokationen signalisieren langfristiges institutionelles Vertrauen trotz kurzfristiger Volatilität.

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Mubadala Investment Company meldete den Besitz von 12.702.323 Anteilen an BlackRocks Bitcoin-Spot-ETF im Wert von rund 630,7 Millionen US-Dollar zum 31. Dezember, berichtet Crypto News.

Al Warda Investments meldete separat, dass sie 8.218.712 Anteile im Wert von etwa 408,1 Millionen Dollar halten. Zusammen kontrollierten die beiden Unternehmen rund 20,9 Millionen Aktien desselben Fonds. Der Umfang dieser Positionen verdeutlicht, wie staatlich unterstützte Investoren zunehmend Kapital über regulierte Bitcoin-Produkte zuweisen. Es unterstreicht auch die wachsende Rolle von Abu Dhabi bei der institutionellen Kryptoübernahme trotz der anhaltenden Marktvolatilität.

ETF-Abflüsse setzen sich fort, während Bitcoin in der Nähe von 68.000 $ gehandelt wird

Der Milliarden-Dollar-Meilenstein wird erreicht, da die US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs Anfang 2026 wieder Nettoabflüsse verzeichneten. Daten von SoSoValue zeigen tägliche Nettorücknahmen von etwa 104,87 Millionen Dollar in der letzten Sitzung. Das gesamte Nettovermögen der US-Bitcoin-ETFs lag bei etwa 85,52 Mrd. $, während Bitcoin zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts bei 67.753 $ gehandelt wurde.

Die Daten zu den Kapitalflüssen waren in den letzten Wochen unbeständig, wobei sich große Abhebungen mit kurzen Zuflussspitzen abwechselten. Der erneute Verkaufsdruck spiegelt die schwächere Stimmung wider, da Bitcoin noch immer weit unter seinen früheren Zyklushöchstständen liegt. Dennoch deuten die von Abu Dhabi eingereichten Unterlagen darauf hin, dass diese staatlichen Positionen als längerfristige Allokationen und nicht als kurzfristige Geschäfte strukturiert waren.

Institutionelle Übernahme trotz Stimmungsumschwung

Die Enthüllungen fügen sich in eine breitere Welle der institutionellen Beteiligung an den Kryptomärkten durch ETFs und andere regulierte Vehikel ein. Der italienische Bankgigant Intesa Sanpaolo hat kürzlich fast 100 Millionen Dollar an Bitcoin-ETF-Beständen offengelegt, was ein Zeichen dafür ist, dass nicht nur in den USA ansässige Vermögensverwalter sich beteiligen. Selbst wenn die ETF-Ströme schwanken, scheinen staatliche und Bankinstitute ein bedeutendes Engagement als Teil diversifizierter Portfolios beizubehalten. Analysten stellen fest, dass regulierte Produkte zunehmend als bevorzugter Einstiegspunkt für die traditionelle Finanzwelt dienen.

Die 13F-Berichte spiegeln nur die Positionen zum 31. Dezember wider, was bedeutet, dass die Aktivitäten Anfang 2026 nicht erfasst sind. Der Umfang der Beteiligung von Abu Dhabi deutet jedoch auf das Vertrauen in die langfristige Rolle von Bitcoin als institutionelles Asset hin. In den kommenden Monaten wird sich zeigen, ob diese Allokationen bei anhaltender makroökonomischer Unsicherheit und Marktvolatilität stabil bleiben.

Kürzlich schrieben wir, dass sich der Kryptomarkt leicht entspannt hat, wobei die Gesamtkapitalisierung in den letzten 24 Stunden um 0,57 % auf etwa 2,33 Billionen US-Dollar gesunken ist, da die Risikobereitschaft weiterhin fragil ist.

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