Arthur Hayes: Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran könnte das Wachstum von BTC vorantreiben
BitMEX-Mitbegründer Arthur Hayes glaubt, dass eine mögliche Eskalation des Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran ein bullisches Makroszenario für Bitcoin schaffen könnte. In einem am 2. März veröffentlichten Essay argumentiert er, dass ein langwieriger und kostspieliger Feldzug im Ausland den Druck auf den Bundeshaushalt erhöhen und die Federal Reserve zu einer akkommodierenden Geldpolitik drängen könnte.
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Seiner Logik zufolge wäre der entscheidende Faktor nicht der Konflikt selbst, sondern die Reaktion der Regulierungsbehörden, wie Bitcoinist berichtet.
Hayes geht davon aus, dass eine steigende fiskalische Belastung die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen und einer Ausweitung der Liquidität erhöhen würde. Historisch gesehen, so argumentiert er, folgten auf größere geopolitische Schocks geldpolitische Lockerungen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde Bitcoin bei 66.218 $ gehandelt.
Historische Beispiele für Fed-Reaktionen
Hayes verweist auf frühere Episoden, die bis ins Jahr 1990 zurückreichen. Während des Golfkriegs signalisierte die Federal Reserve die Möglichkeit einer Lockerung der Geldpolitik angesichts der sich verschlechternden wirtschaftlichen Bedingungen. Nach den Anschlägen vom September 2001 senkte die Regulierungsbehörde die Zinssätze dringend um 50 Basispunkte, um die Märkte zu stabilisieren.
Hayes zufolge zeigen solche Maßnahmen, dass militärische und politische Krisen oft zu Katalysatoren für billigeres Geld werden. Er betont, dass niedrigere Zinssätze und eine wachsende Geldmenge traditionell Risikoanlagen unterstützen. Er zählt BTC zu dieser Kategorie und weist darauf hin, dass es in der Vergangenheit von Zeiten erhöhter Liquidität profitiert hat.
Kein Aufruf zum sofortigen Kauf
Gleichzeitig rät Hayes davon ab, sofort aggressive Positionen einzugehen. Er weist darauf hin, dass es nach wie vor unklar ist, wie umfangreich oder langwierig eine mögliche Beteiligung der USA an einem Konflikt sein könnte. Seiner Ansicht nach sollte der Markt auf die Bestätigung in Form von konkreten Maßnahmen der Fed warten, anstatt sich im Voraus zu positionieren.
Er glaubt, dass der optimale Zeitpunkt für aktive Käufe nach einer tatsächlichen Zinssenkung oder dem Start von Konjunkturprogrammen kommen würde. Bis dahin sollten die Anleger die Inflationsdynamik, die Anleiherenditen und die Rhetorik der Zentralbanken beobachten. Seine These basiert daher auf einer wahrscheinlichen geldpolitischen Reaktion und nicht auf der Vorhersage militärischer Entwicklungen.
Liquidität und BTC-Performance
In früheren Zyklen der Fed-Bilanzausweitung verzeichnete Bitcoin erhebliche Gewinne. Nach der Einführung der quantitativen Lockerung im Jahr 2020 stieg BTC in den folgenden Monaten von unter 10.000 $ auf Rekordhöhen. Analysten weisen darauf hin, dass die globale Liquidität nach wie vor einer der wichtigsten Treiber für digitale Vermögenswerte ist.
Sollte die Fed unter dem Druck der Finanzmärkte zu Zinssenkungen zurückkehren, könnte dies die Kapitalflüsse in alternative Vermögenswerte erhöhen. Kurzfristig könnten die geopolitischen Spannungen jedoch Volatilität und eine vorübergehende Umschichtung in defensive Anlagen auslösen. Folglich hängt das von Hayes skizzierte Szenario von der Geschwindigkeit und dem Ausmaß einer möglichen geldpolitischen Lockerung ab.
Kürzlich schrieben wir, dass der Kryptomarkt einen moderaten Rückgang aufweist und die Gesamtkapitalisierung bei 2,29 Billionen US-Dollar hält (-1,24 % über 24 Stunden), während die wöchentliche Performance der wichtigsten Vermögenswerte gemischt bleibt. BTC wird um $66.587 gehandelt, ein Minus von 0,71 % innerhalb eines Tages, aber immer noch ein Plus von 2,04 % im Wochenverlauf.
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