USA schlagen Verbot von Wetten im Zusammenhang mit Krieg, Terrorismus und Tod vor

USA schlagen Verbot von Wetten im Zusammenhang mit Krieg, Terrorismus und Tod vor
US-Senator schlägt Verbot von Märkten für "Todeswetten" vor

US-Senator Adam Schiff hat einen Gesetzesentwurf eingebracht, der ein Verbot von Prognosemarktkontrakten im Zusammenhang mit Kriegen, Terroranschlägen, Attentaten und dem Tod einzelner Personen vorsieht. Der Vorschlag trägt den Titel "DEATH BETS Act".

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Der Gesetzentwurf würde es Börsen, die bei der U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) registriert sind, verbieten, solche Kontrakte anzubieten, so das Büro des Senators. Die Beschränkung würde auch für Märkte gelten, die sich direkt oder indirekt auf den Tod einer bestimmten Person beziehen oder eng mit ihm korrelieren.

Kollision mit der Haltung der Regulierungsbehörde

Der Vorschlag von Schiff stellt den sich entwickelnden Ansatz der CFTC zur Regulierung von Ereigniskontrakten, die es Händlern ermöglichen, auf zukünftige Ergebnisse zu wetten, in Frage. Der derzeitige CFTC-Vorsitzende Mike Selig hat seine Unterstützung für eine freizügigere Haltung gegenüber Prognosemärkten signalisiert. Zuvor hatte die Behörde einen Vorschlag aus dem Jahr 2024 zurückgezogen, der ein weitgehendes Verbot von politischen Wetten vorsah.

Schiff argumentiert, dass solche Märkte ein Risiko für die nationale Sicherheit darstellen könnten. In den letzten Jahren sind auch mehrere US-Bundesstaaten gegen Plattformen wie Kalshi und Polymarket vorgegangen, da einige ihrer Verträge gegen die lokalen Glücksspielgesetze verstoßen könnten.

Warum diese Märkte umstritten sind

Der Senator warnte davor, dass Wetten auf Krieg oder Tod die Nutzung von Insider- oder sogar Geheiminformationen fördern könnten, um von sensiblen Ereignissen zu profitieren. Er argumentierte auch, dass solche Märkte ethische und sicherheitstechnische Bedenken aufwerfen, da die Teilnehmer tatsächlich von Tragödien oder Gewalt profitieren könnten.

So hat Polymarket beispielsweise einen Prognosemarkt über eine mögliche Atomexplosion geschlossen, nachdem es während der Spannungen im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran zu öffentlicher Kritik gekommen war.

Es wird erwartet, dass ein entsprechender Gesetzesentwurf im US-Repräsentantenhaus eingebracht wird, was die Chancen erhöhen könnte, dass sich der Vorschlag auf Bundesebene durchsetzt.

Wir haben bereits berichtet, dass Polymarket Wetten auf Ereignisse anbietet, die unwahrscheinlich, verfrüht oder ethisch fragwürdig erscheinen können- und dennoch manchmal Millionen von Dollar an Wetteinsätzen anziehen.

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