FCA will bis 2026 strengere Krypto-Vorschriften einführen
Die britische Finanzaufsichtsbehörde (Financial Conduct Authority, FCA) bereitet sich darauf vor, bis 2026 eine Reihe von deutlich strengeren Krypto-Vorschriften einzuführen.
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Laut dem hochrangigen FCA-Beamten Matthew Long, Direktor für Zahlungen und digitale Vermögenswerte, wird die FCA ein neues Genehmigungssystem ("Gateway Regime") einführen, das von Kryptofirmen verlangt, sich einem vollständigen Genehmigungsprozess zu unterziehen, der über den aktuellen Registrierungsrahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) hinausgeht, wie СoinDeskberichtet.
Die bevorstehende regulatorische Überarbeitung zielt darauf ab, eine robustere Struktur für die Überwachung von Krypto-Aktivitäten zu schaffen. Die neuen Regeln werden für ein breiteres Spektrum an Dienstleistungen gelten, darunter die Ausgabe von Stablecoins, Börsen, Staking-Plattformen, Leihdienste und Krypto-Zahlungen. Dies stellt eine bemerkenswerte Abkehr von der bisherigen Regelung der FCA dar, nach der sich Unternehmen lediglich für die Einhaltung der AML-Vorschriften registrieren lassen konnten.
Niedrige Genehmigungsraten deuten auf künftige Herausforderungen hin
Seit dem Start ihres AML-Registrierungssystems im Jahr 2020 hat die FCA 368 Anträge von Kryptounternehmen erhalten. Allerdings wurden nur 50 Unternehmen - oder etwa 14 % - zugelassen, was den vorsichtigen Ansatz der Aufsichtsbehörde verdeutlicht. Im Rahmen der bevorstehenden Regelung müssen selbst bereits zugelassene Unternehmen wie Coinbase, Gemini und Bitpanda einen neuen Antrag nach den neuen, strengeren Standards stellen.
Die FCA plant, im Laufe des Jahres Grundsatzpapiere zu veröffentlichen, in denen sie ihren Ansatz für bestimmte Bereiche, einschließlich Stablecoins, Handelsplattformen und Staking Services, darlegt. Diese Veröffentlichungen werden die Grundlage für die vollständige Umsetzung des Regulierungsrahmens 2026 bilden. Die FCA startet eine neue Fünf-Jahres-Strategie zur Förderung einer stärkeren Beteiligung der Öffentlichkeit an regulierten Finanzmärkten. Dazu gehört die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Vorteile von Investitionen in Aktien und Anleihen und die Unterstützung von Unternehmen, die sichere, langfristige Anlageinstrumente fördern.
Industrie steht vor einer Frist zur Vorbereitung auf die Einhaltung der Vorschriften
Die FCA hat betont, dass sie vor der Fertigstellung der Regelung formelle Konsultationen und legislative Schritte durchführen wird. Der Zeitplan gibt der Branche jedoch etwas mehr als ein Jahr Zeit, sich vorzubereiten. Unternehmen, die im britischen Kryptosektor tätig sind, müssen ihre Compliance-Strategien neu bewerten und sich möglicherweise unter den neuen Regeln neu qualifizieren.
Da sich Großbritannien als Vorreiter bei der verantwortungsvollen Regulierung von Kryptowährungen positioniert, werden die Akteure der Branche genau beobachten, wie die bevorstehenden Regeln die Marktlandschaft umgestalten werden.
Wir haben auch berichtet, dass die FCA eine neue Fünfjahresstrategie zur Förderung einer stärkeren Beteiligung der Öffentlichkeit an den regulierten Finanzmärkten auf den Weg bringen wird. Dazu gehört auch, die Öffentlichkeit über die Vorteile von Investitionen in Aktien und Anleihen aufzuklären und Unternehmen zu unterstützen, die sichere, langfristige Anlageinstrumente fördern.
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