Resolv gibt Hacker 72 Stunden Zeit, die gestohlenen 25 Millionen Dollar zurückzugeben
Resolv Labs hat dem Angreifer angeboten, den Großteil der gestohlenen Gelder zurückzugeben, die durch einen 25-Millionen-Dollar-Angriff erbeutet wurden. Das Unternehmen gab eine Frist von 72 Stunden, um die Bedingungen zu erfüllen.
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Wird das Angebot angenommen, kann der Angreifer 10 % des Geldes als "Kopfgeld" behalten, heißt es in einer Onchain-Nachricht.
Der Angriff erfolgte am 22. März. Der Angreifer prägte rund 80 Millionen ungesicherte USR-Token und erbeutete etwa 25 Millionen Dollar, die dann über dezentrale Börsen in 11.409 ETH umgetauscht wurden.
Die Schwachstelle wurde durch eine Vertragslücke verursacht, die eine unbegrenzte Münzprägung von Token ohne entsprechende Kontrollen ermöglichte.
Resolv sagte, dass es sich mit Börsen, Analysefirmen und Strafverfolgungsbehörden abstimmen wird, falls die Gelder nicht zurückgegeben werden. Das Unternehmen plant auch, Wallet-Adressen offenzulegen und zu versuchen, Vermögenswerte über Infrastrukturanbieter einzufrieren.
Unabhängig davon bot das Unternehmen eine "White Hat"-Option an - wenn der Hacker nachweist, dass er als Sicherheitsforscher tätig war.
Was das für die Nutzer bedeutet
Nach dem Vorfall hat Resolv einigen Nutzern, die vor dem Angriff Token besaßen, die Auszahlung ermöglicht. Updates für andere Nutzer werden später erwartet. Der Fall zeigt, dass auch Stablecoins durch technische Schwachstellen an Stabilität verlieren können.Solche Angriffe sind oft mit Schwachstellen in Smart Contracts oder unzureichenden Kontrollen verbunden. In diesem Fall ist das Problem auf übermäßige Privilegien zurückzuführen, die an eine einzige Wallet gebunden sind.
Das Fehlen von Multisignatur-Kontrollen, Mint-Limits und Validierungsprüfungen schafft systemische Risiken. Obwohl sich der Markt in Richtung stärkerer Sicherheitsmodelle bewegt, bleiben Schwachstellen Teil des Ökosystems.
Auch der Druck der Regulierungsbehörden nimmt zu. Die FATF hat bereits vor den Risiken der Verwendung von Stablecoins für illegale Aktivitäten gewarnt, insbesondere durch Überweisungen über nicht gehostete Wallets. Solche Transaktionen können die traditionellen Finanzüberwachungsmechanismen umgehen. Da grenzüberschreitende Stablecoin-Zahlungen zunehmen, fordern die Regulierungsbehörden zunehmend strengere Regeln und eine stärkere Aufsicht.
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