FDIC hebt Krypto-Meldepflicht für Finanzinstitute auf
Die U.S. Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) hat frühere Anforderungen aufgehoben, dass Finanzinstitutionen die Behörde benachrichtigen müssen, bevor sie sich an kryptowährungsbezogenen Aktivitäten beteiligen, was eine entscheidende Veränderung in der Bundesaufsicht über digitale Vermögenswerte darstellt.
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Der Schritt signalisiert eine freundlichere Haltung unter der Trump-Administration und stellt eine große Abkehr von dem vorsichtigeren Ansatz dar, der während der Biden-Jahre angenommen wurde, berichtet The Block.
In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung kündigte der amtierende Vorsitzende der FDIC, Travis Hill, an, dass die von der Behörde beaufsichtigten Institute nun "zulässige Krypto-Aktivitäten" ohne vorherige Genehmigung der FDIC durchführen dürfen. Hill bezeichnete die Änderung als "einen Wendepunkt" und fügte hinzu: "Ich erwarte, dass dies einer von mehreren Schritten sein wird, die die FDIC unternehmen wird, um einen neuen Ansatz dafür zu entwickeln, wie sich Banken in Krypto- und Blockchain-bezogenen Aktivitäten in Übereinstimmung mit den Sicherheits- und Soliditätsstandards engagieren können."
Rücknahme früherer Beschränkungen und Überwachung des Reputationsrisikos
Die FDIC hatte zuvor gewarnt, dass Krypto systemische Risiken für den Bankensektor darstellen könnte. Im April 2022 gab sie eine Richtlinie heraus, die die Banken aufforderte, ihre aktuellen und geplanten Aktivitäten im Bereich der digitalen Vermögenswerte zu melden. Diese Richtlinie wurde nun formell aufgehoben. Die Behörde kündigte auch an, dass sie das "Reputationsrisiko" nicht mehr als Grundlage für die Beaufsichtigung von Banken heranziehen werde, eine Praxis, die von der Kryptoindustrie kritisiert worden war, weil sie angeblich Unternehmen von wesentlichen Finanzdienstleistungen ausschließt.
Das Office of the Comptroller of the Currency (OCC), das die nationalen Banken beaufsichtigt, hat Anfang des Monats eine ähnliche Kehrtwende vollzogen und klargestellt, dass Krypto-Aktivitäten im Rahmen des föderalen Bankensystems zulässig sind.
Ein politischer und regulatorischer Wandel
Die neue Richtlinie der FDIC kommt im Zuge einer breiteren Verschiebung der Haltung Washingtons gegenüber digitalen Vermögenswerten. Präsident Donald Trump hat die Krypto-Politik zu einer Priorität gemacht und die vorherige Regierung dafür kritisiert, dass sie die Banken dazu gebracht hat, ihre Beziehungen zu Krypto-Unternehmen abzubrechen. Bo Hines, Executive Director des President's Council of Advisers for Digital Assets, bezeichnete die Ankündigung der FDIC als "weiteren großen Sieg" für die Branche.
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