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Bitcoin schloss den April mit einem Nettogewinn von 11,87 % ab und verzeichnete damit seinen stärksten Monat des Jahres sowie den zweiten positiven Monat in Folge. Die führende Kryptowährung hat die starken Verluste vom Februar teilweise ausgeglichen und stieg Anfang Mai auf 76.960 US-Dollar, bevor sie am Freitag bei 77.453 US-Dollar notierte – ein Plus von 1,9 % in den letzten 24 Stunden. Seit Beginn des zweiten Quartals ist der Kurs um 12,94 % gestiegen, was zu vorsichtigem Optimismus hinsichtlich einer möglichen Trendwende führt.
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Am 1. Mai wurde Bitcoin bei 77.750 US-Dollar gehandelt, was einem Anstieg von 1,9 % innerhalb von 24 Stunden entspricht. Ethereum notierte bei 2.304 $ und verzeichnete einen Tagesanstieg von 1,7 %. Beide Vermögenswerte bewegten sich in den letzten Wochen innerhalb einer engen Bandbreite, wobei Bitcoin seit Mitte April zwischen 75.000 $ und 80.000 $ schwankte. Das Open Interest bei Bitcoin-Futures blieb in der vergangenen Woche stabil bei rund 19 Milliarden $, was auf eine begrenzte Überzeugung unter Spekulanten hindeutet.
Der Crypto Fear and Greed Index liegt bei 26 und damit tief in der „Angst“-Zone, zeigt jedoch eine leichte Verbesserung nach den extremen Angstwerten im Vormonat.
Händler zögern weiterhin, große Long-Positionen einzugehen, und bevorzugen angesichts der anhaltenden Unsicherheit Absicherungen gegen Kursverluste.
Am 1. Mai laufen Bitcoin-Optionen im Wert von rund 1,74 Milliarden US-Dollar (fast 23.000 Kontrakte) sowie eine bedeutende Anzahl von Ethereum-Optionen aus. Das Put-Call-Verhältnis von 1,10 deutet auf eine bärische Positionierung und eine erhöhte Nachfrage nach schützenden Put-Optionen hin. Der maximale Schmerzpunkt liegt bei etwa 76.000 US-Dollar, und Analysten rechnen mit starken Kursschwankungen, wenn die Positionen abgerechnet werden.
Die allgemeine Marktstimmung spiegelt Gewinnmitnahmen nach den jüngsten Kursgewinnen wider. Geopolitische Spannungen, darunter die Unsicherheit rund um die Straße von Hormus und steigende Ölpreise nahe 106 $ pro Barrel, haben die Aufmerksamkeit der Anleger auf traditionelle Vermögenswerte gelenkt. Makroökonomische Faktoren wie erhöhte Inflationszahlen in den USA haben zu dem vorsichtigen Umfeld beigetragen.
Die Ereignisse vom Freitag könnten die Widerstandsfähigkeit der jüngsten Erholung auf die Probe stellen. Während der solide Schlusskurs im April und die vierteljährliche Dynamik Anlass zu Optimismus geben, hält die Kombination aus dem Auslaufen wichtiger Optionen, defensiven Positionen sowie externen makroökonomischen und geopolitischen Risiken den Markt in Atem.
Anleger sollten sich auf potenziell starke Intraday-Bewegungen einstellen.
Zuvor berichteten wir, dass der RWA-Markt um 420 % gewachsen ist und 30 Milliarden US-Dollar überschritten hat.