Bitcoin steigt, da das 20-jährige Sperrgesetz des US-Repräsentantenhauses das Angebotsrisiko verringert
Bitcoin (BTC) wird bei 77.013,07 $ gehandelt und verzeichnet einen Tagesgewinn von 2,13 %. Der Kurs liegt derzeit unter den wichtigsten kurzfristigen gleitenden Durchschnitten, hält sich aber knapp über seinem mittelfristigen Trendindikator.
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Höhepunkte
- Ein Gesetzentwurf des U.S. Repräsentantenhauses sieht eine 20-jährige Verwahrung von staatlich gehaltenem Bitcoin sowie vierteljährliche proof-of-reserve-Prüfungen vor, wodurch der zukünftige Verkaufsdruck durch beschlagnahmte Coins verringert wird.
- Spot-Bitcoin-ETFs in den U.S. verzeichneten sechs aufeinanderfolgende Tage mit Abflüssen in Höhe von 1,26 Milliarden US-Dollar, wobei hohe Treasury-Renditen und Liquidationen die Risikoaversion förderten.
- Bitcoin steht weiterhin unter Verkaufsdruck, wobei technische Signale auf eine bärische Tendenz und eine voraussichtlich seitwärts verlaufende Bewegung zwischen 74.000 und 80.500 US-Dollar über fünf Tage hindeuten.
Verkaufsdruck begrenzt, da U.S.-Gesetzgebung ETF-Abflüsse ausgleicht
Eine wichtige Entwicklung für Bitcoin kommt aus dem U.S.-Repräsentantenhaus, das ein Gesetz eingebracht hat, das eine 20-jährige Sperrfrist für von der Regierung gehaltene Bitcoin vorsieht, zusammen mit vierteljährlichen proof-of-reserve-Prüfungen – ein Schritt, der potenziellen Verkaufsdruck aus beschlagnahmten Vermögenswerten entfernt und eine zusätzliche regulatorische Sicherheit für Marktteilnehmer schafft. Die institutionelle Stimmung ist gemischt, da an den U.S.-börsennotierten Spot-Bitcoin-ETFs sechs Tage in Folge Abflüsse in Höhe von insgesamt 1,26 Milliarden US-Dollar verzeichnet wurden, was zu Liquidationen von gehebelten Positionen im Wert von 400 Millionen US-Dollar führte und zu einem vorsichtigen Handelsumfeld beiträgt. Erhöhte U.S.-Treasury-Renditen (30 Jahre bei 5,17 %) belasten ebenfalls großvolumige Allokationen, da die straffere Liquidität die Opportunitätskosten für das Halten von Bitcoin erhöht. Darüber hinaus haben sich die zuletzt entspannteren, aber weiterhin unsicheren U.S.-Iran-Verhandlungen auf den unmittelbaren geopolitischen Risikoaufschlag bei Bitcoin ausgewirkt, sodass die Märkte empfindlich auf weitere Schlagzeilen reagieren.
Neutrale Dynamik zwischen Widerstandszone und leicht überverkauften Signalen
BTC steht vor technischen Hürden in der Nähe und handelt unterhalb der SMA-20 (79.196,28 $) und des Ichimoku-Kijun-Widerstands bei 78.598,70 $, während er sich leicht über der SMA-50 (76.587,64 $) hält, aber weiterhin unter der SMA-200 (80.692,85 $) bleibt. Dieses Setup hebt 78.600–79.200 $ als Widerstandsbereich hervor, mit einer Unterstützung nahe 76.600 $ und der unteren Grenze der kurzfristigen Volatilitätsspanne bei etwa 74.000 $. Bei den täglichen Momentum-Indikatoren zeigen MACD und ADX neutrale Werte, während der RSI bei 45,56 und der CCI bei –121,98 liegt, was auf leicht überverkaufte Bedingungen hindeutet. Indikatoren wie Stoch RSI und Bull/Bear Power stimmen mit dem aktuellen Verkaufsdruck überein, obwohl die Kursentwicklung in Richtung Tageshoch tendiert.
Seitwärtsbewegung hält an, da Widerstand das Aufwärtspotenzial begrenzt
In der kommenden Woche dürfte BTC innerhalb einer Volatilitätsspanne von 74.000–80.500 $ seitwärts tendieren. Ein breakout über den Ichimoku-Widerstand bei etwa 78.600 $ könnte eine Aufwärtsbewegung in Richtung 80.500 $ ermöglichen, aber die Wahrscheinlichkeit einer nachhaltigen Rally ist angesichts der vorherrschenden bärischen Wochentrendsignale gering. Das Basisszenario deutet auf überwiegend seitwärts gerichteten Handel hin, während ein Unterschreiten der Unterstützung bei 76.600 $ das Risiko einer Abwärtsbewegung erhöht, wobei bei erneutem Verkaufsdruck 74.000 $ ins Visier genommen werden.
Zuvor hatten Analysten darauf hingewiesen, dass anhaltende institutionelle Abflüsse und gemischte Momentum-Signale Bitcoin weiterhin unter breitem Verkaufsdruck halten, wobei regulatorische Veränderungen zu einer vorsichtigen Einschätzung beitragen. Das aktuelle Umfeld verstärkt diese Tendenz, da ETF-Liquidationen und makroökonomische Gegenwinde anhalten, sodass ein breakout über 78.600 $ das entscheidende Signal für eine mögliche Abkehr vom vorherrschenden Seitwärts- und Abwärtsrisiko wäre.
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