Polygon fällt um 9,77 %, nachdem ein Exploit eines DeFi-Lending-Protokolls das Netzwerk getroffen hat

Polygon fällt um 9,77 %, nachdem ein Exploit eines DeFi-Lending-Protokolls das Netzwerk getroffen hat
Polygon fällt nach DeFi-Exploit um 9,77 %

Polygon (POL) wird zu $0,0743 gehandelt, was einem Rückgang von 9,77 % gegenüber dem Vortag entspricht. Der Vermögenswert bleibt unter seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten positioniert, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hinweist.

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Höhepunkte

  • Ein schwerwiegender Exploit im Polygon DeFi-Lending-Protokoll führte zum Diebstahl von 52 Millionen US-Dollar und löste Turbulenzen am Markt aus.
  • Die Marktkapitalisierung fiel auf 840,4 Millionen US-Dollar, da die Anlegerstimmung ins Bärische drehte und das Vertrauen sowohl institutioneller als auch privater Investoren in die Sicherheit von Polygon geschwächt wurde.
  • POL/USD handelt deutlich unter den wichtigen gleitenden Durchschnitten mit bärischen Momentum-Signalen, was einen wahrscheinlichen Rückgang in den Bereich von 0,0687–0,0799 $ in den nächsten Tagen prognostiziert.

Sicherheitsverletzung führt zu Volumensprung und starker Stimmungsverschlechterung

Der Hauptauslöser für die jüngste Entwicklung war ein schwerwiegender Exploit am 5. Juni 2026, bei dem ein DeFi-Lending-Protokoll im Polygon-Netzwerk angegriffen und Vermögenswerte im Wert von 52 Millionen US-Dollar gestohlen wurden, wie DiarioBitcoin berichtet. Dieser Vorfall untergrub sofort das Vertrauen in das Sicherheitsmodell des Netzwerks, was zu einem Anstieg des Handelsvolumens und einem Rückgang der Marktkapitalisierung auf 840,4 Millionen US-Dollar führte. Die Anlegerstimmung hat sich deutlich bärischer entwickelt, und das Vertrauen in die Sicherheit von dezentralen Anwendungen auf Polygon ist sowohl bei institutionellen als auch bei privaten Marktteilnehmern geschwächt.

Polygon asset chart
Polygon Kursentwicklung. Quelle: TradingView.

Bärische Dynamik durch Widerstandsniveaus und technische Signale bestätigt

Technisch gesehen handelt POL/USD unterhalb des MA-20 bei $0,0766 und des MA-50 bei $0,0836 im H1-Zeitrahmen, wobei der tägliche MA-200 mit $0,1071 deutlich darüber liegt. Der Ichimoku Kijun befindet sich bei $0,0779 und stellt im aktuellen Setup einen unmittelbaren Widerstand dar. Momentum-Indikatoren spiegeln weiterhin bärische Bedingungen wider: MACD zeigt ein starkes Verkaufssignal, während ADX einen vorherrschenden Abwärtstrend bestätigt. RSI liegt bei 34,0, CCI und Bull/Bear Power (BBP) befinden sich beide im Verkaufsbereich, und Stoch RSI sowie Awesome Oscillator deuten auf einen Mangel an bedeutendem bullischem Momentum hin.

Begrenztes Aufwärtspotenzial, da Abwärtsrisiken kurzfristigen Ausblick dominieren

Prognosemodelle für die kommenden 2–3 Handelstage erwarten eine Spanne zwischen $0,0687 und $0,0799, was den typischen Volatilitätsbändern in Bezug auf das aktuelle Niveau entspricht. Die Wahrscheinlichkeit einer Aufwärtsbewegung wird als sehr gering eingeschätzt, während das Risiko eines weiteren Rückgangs hoch bleibt. Eine Preisstabilisierung dürfte am ehesten in einem Seitwärtskorridor nahe den jüngsten Tiefs erfolgen, wobei ein bullisches Szenario nur möglich ist, wenn POL/USD den Widerstand bei $0,0779 klar überwindet. Ein bärisches Szenario wird durch einen Bruch unter die Bereichsunterstützung ausgelöst, was den Weg für neue Tiefststände eröffnen könnte.

Viktoras Karapetjanc, Experte bei Traders Union, sieht den jüngsten Exploit als schweren Rückschlag für den Ruf und die Netzwerksicherheit von Polygon. Er ist der Ansicht, dass die Stimmung weiterhin unter Druck steht, da das Vertrauen institutioneller und privater Anleger durch den Vorfall und den schnellen Rückgang der Marktkapitalisierung beeinträchtigt wurde. Trotz des bärischen Momentums merkt Karapetjanc an, dass eine Stabilisierung in der Nähe der jüngsten Tiefststände möglich ist, falls der Widerstand bei 0,0779 $ zurückerobert wird. Allerdings ist die Aussicht auf eine schnelle Erholung begrenzt, solange es keinen entscheidenden Wandel im Anlegervertrauen gibt. „Kurzfristig warte ich auf Anzeichen für neues Vertrauen und einen klaren Ausbruch über den Widerstand, bevor ich eine konstruktivere Haltung gegenüber POL einnehme“, sagt er.

Früher stellten Analysten fest, dass anhaltende technische Schwäche und anhaltender Verkaufsdruck weiterhin den Ausblick für Polygon bestimmen. Der jüngste Exploit und die anschließende bärische Dynamik verstärken diese Bedenken, wobei Händlern geraten wird, auf eine Lösung der Sicherheitsprobleme oder einen klaren Bruch unter die aktuelle Unterstützung als entscheidende Faktoren für die kurzfristige Richtung zu achten.

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