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Der Zahlungsdienstleister Triple-A hat nach einem unbefugten Zugriff auf seine Treasury-Wallets unternehmenseigene digitale Assets verloren. Das in Singapur ansässige Unternehmen gab an, den Vorfall am Samstag entdeckt zu haben.
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Einige Dienste wurden daraufhin für etwa drei Stunden in den Wartungsmodus versetzt, während Spezialisten die betroffene Infrastruktur sicherten, so eine Erklärung auf der Website des Unternehmens.
Triple-A betonte, dass Kundengelder nicht betroffen waren. Das Unternehmen verwahrt keine digitalen Assets im Namen von Nutzern, während Kundengelder separat auf Treuhandkonten bei Sicherungsinstituten geführt werden.
Triple-A machte keine Angaben zur Höhe des Verlusts oder dazu, wie die Angreifer Zugriff auf die Wallets erlangten. Der Onchain-Ermittler Specter schätzte die Verluste zuvor auf etwa 11,8 Millionen US-Dollar.
Nach Angaben des Unternehmens beschränkten sich die finanziellen Auswirkungen auf spezifische operative Konten und werden durch die eigenen Treasury-Reserven gedeckt. Alle Dienste wurden bereits wiederhergestellt, während Transaktionen und Abrechnungen normal verarbeitet werden.
Triple-A hat zudem Cybersicherheitsspezialisten, Blockchain-Analysefirmen und Strafverfolgungsbehörden, einschließlich der Singapore Police Force, eingeschaltet. Sie untersuchen den Vorfall, verfolgen die Bewegungen der Assets und versuchen, die gestohlenen Gelder zurückzugewinnen.
Triple-A ist ein in Singapur ansässiges Zahlungsunternehmen, das Unternehmen dabei unterstützt, Zahlungen in Stablecoins zu akzeptieren und zu versenden. Die Plattform ermöglicht es Unternehmen, USDT, USDC und andere digitale Währungen zu empfangen, diese automatisch in Fiat-Geld umzurechnen und grenzüberschreitende Transaktionen abzuwickeln. Triple-A arbeitet mit Online-Händlern, Zahlungsanbietern und Firmenkunden zusammen.
Das Unternehmen wurde 2020 in Singapur gegründet und erhielt eine Major Payment Institution-Lizenz von der lokalen Aufsichtsbehörde. Triple-A gibt zudem an, über Lizenzen in den USA und Europa zu verfügen. Der Dienst ist als Infrastrukturanbieter für Unternehmen bekannt, die Stablecoin-Zahlungen integrieren möchten, ohne sich selbst um Blockchains, Wallets und Währungsumrechnungen kümmern zu müssen.
Zuvor gaben 41 % der Anleger an, Stablecoins als Schutz gegen Inflation zu nutzen.