Stablecoin-Transaktionen überschreiten 2025 die 5T-Dollar-Marke
Laut neuen Daten von Visa und dem Blockchain-Analyseunternehmen Allium haben Stablecoins in diesem Jahr über 5 Billionen US-Dollar in einer Milliarde Transaktionen abgewickelt.
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Ihr kombinierter Marktwert ist seit Donald Trumps Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen 2024 um 47 % auf 255 Mrd. USD gestiegen. Analysten führen dies auf die Klarheit der Vorschriften, den Optimismus der Investoren und neue Anwendungsfälle in Unternehmen zurück, berichtet Cryptopolitan.
Die Token erfüllen zunehmend ihr Versprechen, Zahlungen schneller, einfacher und billiger zu machen - vor allem in Regionen, die von traditionellen Banken unterversorgt sind. Überweisungen, die früher Tage dauerten, können heute innerhalb von Minuten abgewickelt werden, was die Möglichkeiten für Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen erweitert. Allerdings stellen die Devisenkosten bei grenzüberschreitenden Transaktionen nach wie vor eine Herausforderung dar, die einige der Effizienzgewinne einschränkt.
Startups zielen auf teure "exotische" Zahlungswege
Stablecoins können zwar Überweisungen beschleunigen, doch die Devisengebühren machen die Kostenvorteile beim Wechsel zwischen Fiat-Währungen wieder zunichte. Mike Robertson, CEO von AbbeyCross, warnte, dass Technologie allein die Komplexität von Devisengeschäften nicht lösen kann, da die Banken den größten Teil ihrer Einnahmen mit Währungsspannen und nicht mit Transaktionsgebühren erzielen.
Start-ups wie das in London ansässige Unternehmen BVNK konzentrieren sich auf weniger bediente Korridore wie Sri Lanka und Kambodscha und reduzieren Zwischenhändler, um Zahlungen zu beschleunigen und die Kapitaleffizienz zu verbessern. BVNK wickelt jährlich rund 15 Milliarden US-Dollar ab, während Unternehmen wie Thunes in Singapur und Aquanow in Kanada daran arbeiten, Stablecoins in Auszahlungen in Landeswährung zu integrieren. Diese Partnerschaften zielen darauf ab, Blockchain-Abrechnungen mit der Bereitstellung realer Währungen zu verbinden.
Regulierung fördert institutionelle Akzeptanz
Der GENIUS Act, der am 18. Juli 2025 in Kraft trat, könnte die Einführung von Stablecoins beschleunigen, da er eine 1:1-Asset-Backing, regelmäßige Audits und Transparenz vorschreibt. Die Bank of America schätzt, dass die Regeln das Angebot an Stablecoins kurzfristig um 25-75 Milliarden Dollar erhöhen könnten. Visa erforscht bereits "Stablecoin-Sandwiches" zur Umgehung von SWIFT und zur minutenschnellen Abrechnung, wobei eine 2024 gestartete Plattform zur Prägung und Einlösung von Fiat-gestützten Token genutzt wird.
Unternehmensinitiativen wie die Übernahme von Rail durch Ripple im Wert von 200 Millionen US-Dollar und die Kapitalbeschaffung von Thunes im Wert von 150 Millionen US-Dollar tragen zum weiteren Ausbau des grenzüberschreitenden Zahlungsnetzwerks bei. Branchenführer erwarten für das nächste Jahr ein explosives Wachstum, da sich Regulierung, Infrastruktur und institutionelle Beteiligung angleichen.
Kürzlich berichteten wir, dass Tether im Rahmen einer am 7. August angekündigten Finanzierungsrunde in Höhe von 30 Millionen Euro eine Minderheitsbeteiligung an Bit2Me, einer der größten spanischsprachigen Krypto-Plattformen, erworben hat.
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