Südkorea hinkt bei der Einführung von Krypto-ETFs hinter den USA her
Südkorea zögert nach wie vor, börsengehandelte Kryptowährungsfonds (ETFs) zuzulassen, und bleibt laut einer Schlüsselfigur der Finanzindustrie hinter den Vereinigten Staaten bei der institutionellen Annahme zurück.
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Seo Yoo-seok, Präsident der Korea Financial Investment Association (KOFIA), drängte die Gesetzgeber dazu, börsengehandelte ETFs zuzulassen, die Bitcoin und Ethereum abbilden, und berief sich dabei auf die steigende Investorennachfrage und globale Trends, so der Cryptopolitan.
Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch betonte Seo die Notwendigkeit für Südkorea, mit den finanziellen Fortschritten in den wichtigsten Märkten Schritt zu halten. "Ich denke, dass wir in diesem Jahr einen börsennotierten Fonds auf Basis von BTC und ETH auflegen müssen", sagte er.
Regulatorische Hürden verlangsamen institutionelle Akzeptanz
Im Gegensatz zu den USA, die kürzlich Bitcoin-ETFs zugelassen haben, stuft die südkoreanische Finanzdienstleistungskommission (FSC) Kryptowährungen nicht als Basiswerte für Wertpapiere ein. Diese regulatorische Haltung hat die lokalen Finanzinstitute daran gehindert, Krypto-ETFs aufzulegen, was die Anlagemöglichkeiten sowohl für Privatanleger als auch für institutionelle Investoren einschränkt.
Seo wies auf die sich verändernde globale Landschaft hin und verwies auf die Bemühungen der US-Regierung, Bitcoin und Ethereum als strategische Finanzanlagen anzuerkennen. Er glaubt, dass die laufenden Diskussionen innerhalb der südkoreanischen Regulierungsbehörden schließlich zu politischen Änderungen führen könnten.
Über den Kryptosektor hinaus hat sich KOFIA auch für die Ausweitung von Anlageprodukten für die alternde Bevölkerung eingesetzt. Der Verband prüft neue individuelle Sparkonten (ISAs), um einen breiteren Zugang zu Finanzprodukten, einschließlich digitaler Vermögenswerte, zu ermöglichen.
"Die Nachfrage nach virtuellen Vermögenswerten ist nicht nur auf jüngere Anleger beschränkt", so Seo. "Auch ältere Generationen zeigen zunehmendes Interesse, und der Markt sollte entsprechend reagieren.Während Südkorea weiterhin vorsichtig ist, hoffen die Branchenführer, dass das Land durch regulatorische Änderungen auf dem sich schnell entwickelnden Markt für digitale Vermögenswerte wettbewerbsfähig bleiben kann.
In der Zwischenzeit setzt sich Senator Ted Cruz für Texas als globales Zentrum für Bitcoin-Innovationen in den USA ein, indem er die Ressourcen des Bundesstaates auf die wachsende Digital Asset-Industrie abstimmt. Mit drei Bitcoin-Mining-Anlagen in West-Texas verbindet Cruz die Befürwortung mit dem Handeln.
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