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Eine der größten KI-Firmen, OpenAI, sicherte sich kürzlich 40 Milliarden Dollar an Investitionen, was einmal mehr die Bedeutung dieser Technologie unterstreicht. Jede Branche nutzt KI auf ihre eigene Art und Weise - die Welt der Kryptowährungen bildet da keine Ausnahme. Hier sind drei Beispiele aus der Praxis.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Vor dem Aufkommen von KI-Tools mussten Benutzer Informationen manuell über verschiedene Suchmaschinen wie Google, Yahoo, Bing und andere sammeln.Jetzt haben sich die Dinge grundlegend geändert. Der Markt ist voll von Tools, die innerhalb von Sekunden relevante Daten liefern, einschließlich aller wesentlichen Informationen über eine Kryptowährung - ihren Ursprung, ihre Struktur, ihre Entwicklung und mehr.
Die Antworten der Plattformen hängen jedoch von den ursprünglich eingegebenen Daten und den Prioritäten der Entwickler ab. Auf die Frage "Was ist Bitcoin?" geben verschiedene KI-Dienste unterschiedliche Antworten.
Grok, das Elon Musk erfolgreich in X (ehemals Twitter) integriert hat, beginnt mit:
"Bitcoin ist eine dezentralisierte digitale Währung, die 2009 von einer anonymen Person oder Gruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto geschaffen wurde."
ChatGPT hingegen betont die Dezentralisierung:
"Bitcoin ist eine dezentralisierte digitale Währung, die direkte Transaktionen zwischen Nutzern über das Internet ermöglicht, ohne dass zentrale Behörden wie Banken oder Regierungen erforderlich sind."Insgesamt liefern die KI-Tools Informationen über Preisschwankungen und Marktdynamik. Unter Verwendung von Daten aus Quellen wie CoinMarketCap und CoinGecko können Dienste wie ChatGPT und Grok schnell Charts erstellen und Preisaktualisierungen für alle wichtigen Kryptowährungen und darüber hinaus bereitstellen.
Händler verlassen sich zunehmend auf KI-Technologien, um ihre Strategien zu verbessern, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Handelseffizienz zu steigern.
Und es ist keine Überraschung, dass KI riesige Datenmengen in Echtzeit analysieren, Muster erkennen und Kursbewegungen vorhersagen kann. Dies ist besonders in der Welt der Kryptowährungen wichtig, wo die Märkte volatiler sind als die traditionellen Märkte. Ein entscheidender Vorteil der KI ist die Geschwindigkeit, mit der sie riesige Datensätze verarbeitet und gleichzeitig die Marktstimmung in sozialen Medien und Nachrichtenquellen analysiert. Risikomanagement-Tools helfen dabei, potenzielle Verluste zu erkennen und zu minimieren.
Für den Handel nutzen Anleger häufig Tools wie Trading Bots. Diese Bots kaufen und verkaufen automatisch Vermögenswerte unter vordefinierten Bedingungen auf der Grundlage verschiedener Datenpunkte. KI nutzt auch die prädiktive Analytik, die anhand historischer Daten zukünftige Kursbewegungen vorhersagt und Trends analysiert. Systeme zur Stimmungsanalyse werten die öffentliche Meinung auf Social-Media-Plattformen aus.
Trotz ihrer Effektivität sind diese Tools nicht ohne Einschränkungen. Bei hoher Volatilität, plötzlichen regulatorischen Änderungen, der Notwendigkeit ständiger Modellaktualisierungen und anderen Faktoren kann die KI Schwierigkeiten haben, die Marktbedingungen zu beurteilen.
Auch wenn die Popularität von nicht-fungiblen Token (NFTs) deutlich zurückgegangen ist, wird KI nach wie vor für deren Erstellung eingesetzt. Viele verwenden KI-Kunstmodelle wie DALL-E, Midjourney oder GANs, um Bilder, Musik und 3D-Objekte für NFT-Sammlungen zu erzeugen.
Darüber hinaus nutzen einige NFT-Projekte KI, um Kunstwerke auf der Grundlage von Benutzerinteraktionen oder Markttrends zu entwickeln oder zu verändern. Zum Beispiel "KI-generierte Avatare", die sich je nach Aktivität in Ihrer Krypto-Brieftasche verändern.
Verschiedene Plattformen ermöglichen auch neue Kreationen durch das Mischen vorhandener Bilder. Eine dieser Plattformen ist Artbreeder. Mit ihrer benutzerfreundlichen Oberfläche können Künstler Kunstwerke mischen und anpassen, um einzigartige KI-generierte Bilder zu erstellen.
Artbreeder verwendet ein genetisches Modell, mit dem Nutzer neue Bilder "züchten" können, indem sie mehrere Bilder kombinieren, um völlig neue Werke zu schaffen. Fortschrittliche KI-Algorithmen sorgen dafür, dass jedes Bild wie eine lebendige digitale Einheit aussieht.
Trotz der offensichtlichen Vorteile hat die KI auch ihre Schattenseiten. Für das Training großer Modelle wie GPT oder DALL-E werden erhebliche Energieressourcen benötigt, was zu ökologischen Bedenken führt. Aus diesem Grund schlagen Gesetzgeber in Ländern wie den USA besondere Geldstrafen für KI-Rechenzentren vor.
KI liefert oft Ergebnisse, die nicht ganz genau sind, was zu Verzerrungen in der realen Welt führen kann. Irgendwann könnten die Menschen anfangen, den Ergebnissen der KI blind zu vertrauen, ohne kritisch zu denken. Außerdem könnte eine Überautomatisierung dazu führen, dass grundlegende Fähigkeiten wie Navigation, Schreiben und Analyse verloren gehen.
In spezialisierten Bereichen wie dem Handel muss die KI in mehreren Bereichen verbessert werden. Dazu gehören präzisere und zuverlässigere Handelsalgorithmen, kollaborative KI-Systeme, die Daten gemeinsam analysieren, und kontinuierliches Lernen auf der Grundlage von Marktdaten.
Große KI-Akteure befassen sich bereits mit vielen dieser Probleme. Besonders deutlich wird dies in den USA und China, wo Giganten wie Google, Microsoft, Meta und OpenAI massiv in die Entwicklung und Verfeinerung von KI-Systemen investieren.
Vor allem China hat KI zu einer nationalen Priorität gemacht. Mit starker staatlicher Unterstützung, massiven Datenressourcen und den Bemühungen von Unternehmen wie Baidu, Alibaba und Tencent holt China den Rückstand schnell auf - vor allem bei angewandter KI und Überwachungstechnologien.
Es besteht kein Zweifel daran, dass sich die KI weiter entwickeln wird, auch wenn es ungewiss bleibt, wie schnell und effektiv ihre Unzulänglichkeiten behoben werden können.