Euro gegenüber Schweizer Franken sprunghaft angestiegen - Was den Devisenanstieg befeuert

Euro gegenüber Schweizer Franken sprunghaft angestiegen - Was den Devisenanstieg befeuert
Euro gegenüber Schweizer Franken steigt heute um 0,68%

Der Euro gegenüber dem Schweizer Franken (EUR) handelt derzeit bei Fr0,9111, was einem Anstieg von 0,68% entspricht. Das Paar liegt knapp unter dem MA-20 (0,9119), deutlich unter dem MA-50 (0,9186) und sogar noch weiter unter dem MA-200 (0,9286), was auf anhaltenden Abwärtsdruck bei den kurz-, mittel- und langfristigen gleitenden Durchschnitten hindeutet.

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Höhepunkte

  • EUR/CHF handelt bei 0,9111 und liegt damit unter dem MA-20 (0,9119), MA-50 (0,9186) und MA-200 (0,9286), was den Abwärtstrend über alle Zeitrahmen hinweg bestätigt.
  • Die überverkauften technischen Indikatoren - RSI bei 30,9, Stoch RSI und CCI - signalisieren, dass die Verkäufer erschöpft sind und trotz des schwachen Momentums das Potenzial für eine kurzfristige mittlere Umkehr besteht.
  • Die Schlüsselniveaus sind der Widerstand bei 0,9105 und die Unterstützung bei Fr0,9061, wobei die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Rückgangs hoch ist, wenn die Unterstützung in den kommenden fünf Tagen durchbrochen wird.

Anton Kharitonov, Experte bei Traders Union, sieht anhaltenden Abwärtsdruck bei EUR/CHF. Das Paar wird unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten gehandelt und ist durch den technischen Widerstand von Ichimoku und überverkauften Oszillatoren gedeckelt. Er merkt an, dass das Fehlen unterstützender Nachrichten die Stimmung weiter untergräbt und jegliche zinsbullische Tendenz einschränkt. Seiner Ansicht nach haben die Verkäufer weiterhin die Kontrolle, und jeder technische Aufschwung dürfte nur von kurzer Dauer sein und leicht wieder rückgängig gemacht werden. "Solange das Paar nicht mit Überzeugung über Fr. 0,9105 ausbricht, bleibt das Risiko abwärts gerichtet und Erholungen sind potenzielle Verkaufsgelegenheiten", warnt Kharitonov.

Viktoras Karapetjanc, Experte bei Traders Union, bleibt trotz kurzfristiger Schwäche bei einem konstruktiven Ausblick. Er hebt hervor, dass ein überverkauftes Momentum bei mehreren technischen Indikatoren häufig einer Erholungsphase oder einer starken Korrektur vorausgeht. Karapetjanc betont, dass die Volatilitätsbänder und die jüngsten Kursbewegungen aktiven Händlern die Möglichkeit bieten, selbst bei einem überwiegend rückläufigen Trend technische Erholungen zu nutzen. "Da sich der Markt historisch überverkauften Niveaus nähert, sehe ich taktische Möglichkeiten für Käufer, wenn der Widerstand bei Fr0,9105 zurückerobert wird - der Markt bietet schon jetzt vielversprechende Setups", erklärt er.

Parshwa Turakhiya, Analyst, beobachtet einen Kampf zwischen hartnäckigen Verkäufern und erschöpften Bären, während die Momentum-Indikatoren stark überverkaufte Signale ausgeben. Er sieht eine unmittelbare Kursentwicklung um die heutigen Höchststände herum und merkt an, dass Volatilität und stimmungsbedingte Bewegungen einen reaktiven Aufschwung auslösen könnten. Turakhiya empfiehlt Händlern, das Kursverhalten um die Unterstützungs- und Widerstandsbänder herum genau zu beobachten, um rasche Einstiegsmöglichkeiten zu erkennen. "Wenn wir einen Durchbruch unter 0,9061 Fr. oder eine Umkehrung über 0,9105 Fr. erleben, erwarte ich schnelle Bewegungen - flinkes Handeln gewinnt in solchen stimmungsgesteuerten Märkten", schließt er.

Überverkaufte Indikatoren deuten auf Mittelwertumkehr bei schwachem Trendmomentum hin

Das technische Setup zeigt, dass EUR/CHF auf dynamischen Widerstand in der Nähe des Ichimoku Kijun-sen bei 0,9105 stößt, während die Unterstützung in der Nähe der jüngsten Tiefststände der Tagesspanne liegt. Die Momentum-Werte sind uneinheitlich: MACD und ADX auf dem Tages-Chart signalisieren ein schwaches, neutrales bis bärisches Momentum, während der RSI bei 30,9, Stoch RSI im überverkauften Bereich und der CCI ebenfalls stark überverkauft darauf hinweisen, dass der Verkaufsdruck möglicherweise erschöpft ist. Bull/Bear Power unterstreicht die anhaltende Stärke der Verkäufer, und der Awesome Oscillator bleibt negativ und bestätigt den vorherrschenden Abwärtstrend. Der Preis befindet sich in der Nähe der heutigen Höchststände, mit einem bescheidenen Intraday-Gap und mäßiger Volatilität, was auf ein Potenzial für eine kurzfristige technische Erholung hindeutet, wenn die Käufer eingreifen, aber das Gesamtmomentum begünstigt weiterhin den Abwärtstrend. Die Divergenz zwischen den überverkauften Oszillatoren und das schwache Trendmomentum sprechen für die Möglichkeit einer Mittelwertumkehr in unmittelbarer Zukunft. Beim letzten Mal stellten die Analysten fest, dass sichEUR/CHF weiterhin in einem Abwärtstrend befindet, wobei der Kurs unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten liegt und über alle Zeitrahmen hinweg ein anhaltender Verkaufsdruck vorherrscht. Die technischen Indikatoren - darunter ein nahezu überverkaufter RSI, ein negativer MACD und rückläufige Oszillatoren - verstärken die Abwärtsneigung, wobei der unmittelbare Widerstand bei 0,9105 Fr. liegt und das Risiko eines weiteren Rückgangs besteht, sollte die Unterstützung bei 0,9061 Fr. durchbrochen werden.

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