Dmytro Kharkov

Gold-Preisprognose: Militärische Eskalation belastet, während XAU um 2,27 % fällt

Gold-Preisprognose: Militärische Eskalation belastet, während XAU um 2,27 % fällt
Gold fällt heute um 2,27 % auf 4.885,72 $.

Gold (XAU) wird bei 4.885,72 $ gehandelt, was einem Rückgang von 2,27 % am Tag entspricht, und liegt unter dem MA-20 (5.131,96 $) und MA-50 (5.067,82 $), aber über dem MA-200 (4.346,95 $), was auf einen anhaltenden bärischen Trend im kurz- und mittelfristigen Bereich trotz einer langfristig bullischen Struktur hinweist. Der Ichimoku Kijun-Widerstand liegt bei 5.192,18 $ und begrenzt kurzfristige Erholungen.

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Höhepunkte

  • Die Schließung der Straße von Hormus durch den Iran hat den Ölpreis über 100 $ getrieben, was inflationsbedingte Spannungen und eine verstärkte Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen ausgelöst hat.
  • Steigende U.S.-Zölle und militärische Spannungen führen dazu, dass institutionelle Anleger und Zentralbanken ihre Goldallokationen erhöhen, um sich gegen steigende geopolitische und Währungsrisiken abzusichern.
  • Gold notiert unter den kurzfristigen Durchschnitten inmitten eines bärischen Momentums, wird jedoch voraussichtlich im Bereich von 4.800–5.050 $ konsolidieren, bis eine Richtungsentscheidung erfolgt.

Geopolitisches Risiko und Handelskonflikte treiben Goldzuflüsse bei steigender Unsicherheit

Die Schließung der Straße von Hormus durch iranische Streitkräfte hat die weltweite Ölversorgung gestört, die Energiepreise auf über 100 $ pro Barrel getrieben und Inflationsrisiken befeuert, während die Nachfrage nach Gold als sicherer Hafen steigt. Die U.S.-Regierung hat universelle Zölle von 10 % bis 15 % auf Importe eingeführt, was die globalen Handelskonflikte verschärft und die Goldmärkte durch erhöhte Handelsfriktionen beeinflusst. Anhaltende militärische Eskalationen zwischen den U.S., Israel und Iran haben die geopolitische Unsicherheit erhöht, wobei institutionelle Investoren und Zentralbanken ihre Goldreserven aufstocken, um Währungs- und Sanktionsrisiken abzufedern. Bedeutende Zentralbanken, darunter die Federal Reserve und die EZB, überdenken angesichts des durch anhaltende Störungen auf den Energiemärkten verursachten Inflationsdrucks eine Lockerung der Geldpolitik. Der strategische Wettbewerb zwischen den U.S. und China verändert die globale Goldmarktstruktur durch den Ausbau goldbezogener Infrastruktur in Hongkong und die verstärkte Nutzung des Renminbi bei Rohstofftransaktionen.

Anhaltende bärische Signale bestätigt, da Verkäufer technische Range-Tiefs testen

Momentum-Signale auf XAU bleiben schwach, wobei sowohl der tägliche MACD als auch der ADX den bärischen Trend bestätigen, während der RSI bei 42,34 liegt und Stoch RSI sich in extrem überverkauften Bereichen befindet, unterstützt durch einen CCI-Wert von -114,87. Bull/Bear Power (BBP) ist stark negativ und bestätigt zusammen mit einem negativen Awesome Oscillator das dominante Verkaufsinteresse. Die heutige Sitzung begann mit einem höheren Eröffnungskurs, gefolgt von einer schnellen Umkehr in Richtung des Tagestiefs (4.895,08 $ – 5.029,95 $), wobei trotz intraday Volatilität anhaltender Verkaufsdruck vorherrschte. Die wichtigste Unterstützung liegt nahe dem MA-200 bei 4.346,95 $, und der unmittelbare Widerstand befindet sich bei 5.192,18 $ (Ichimoku Kijun).

Volatilitätsband hält, da wöchentliche Kaufsignale kurzfristige Erholung stützen

Für die kommende Woche wird eine erwartete Preisspanne von 4.800 $ – 5.050 $ prognostiziert, was der typischen Volatilität der letzten Sitzungen entspricht. Die Wahrscheinlichkeit einer Erholung ist hoch, gestützt durch starke wöchentliche Kaufsignale bei RSI, ADX, MACD und MA-50, was darauf hindeutet, dass Rückgänge unter dieses Volatilitätsband weniger wahrscheinlich sind. Gold könnte sich innerhalb des Korridors von 4.800 bis 5.050 $ konsolidieren; ein Anstieg über 5.050 $ würde einen Test des Widerstands bei etwa 5.190 $ ermöglichen, während ein Rückgang unter 4.800 $ die langfristige Unterstützung bei 4.350 $ freilegen könnte.

Anton Kharitonov, Analyst bei Traders Union, sieht den Goldmarkt trotz eines makroökonomischen Umfelds, das die Nachfrage nach sicheren Häfen unterstützt, von anhaltendem Abwärtsmomentum geprägt. Er stellt fest, dass die technischen Signale weiterhin negativ sind und die Stimmung von Risikoaversion dominiert wird, während Zentralbanken und Institutionen Gold akkumulieren, um sich gegen zunehmende geopolitische Bedrohungen und Handelskonflikte abzusichern. Kritische Marken liegen bei 4.800 $ und 5.050 $, wobei die übergeordnete Struktur eine Konsolidierung begünstigt, sofern kein breakout erfolgt. „Solange Gold über 4.800 $ bleibt, bleibe ich vorsichtig – jede Erholung sollte in einem strukturell unsicheren Umfeld als korrektiv betrachtet werden.“

Frühere Analysten stellten fest, dass trotz anhaltender Schwäche im kurz- und mittelfristigen Bereich der langfristige Ausblick für Gold durch Zentralbankkäufe und erhöhte geopolitische Risiken gestützt bleibt. Die jüngsten Marktentwicklungen, darunter die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten und neue Handelsbarrieren, erhöhen das Aufwärtspotenzial für Gold durch verstärkte Nachfrage nach sicheren Anlagen und machen die Widerstandszone von 5.050–5.190 $ zu einem kritischen Bereich für Händler, falls es zu einem volatilitätsgetriebenen breakout kommt.

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