Euro bleibt vor Fed-Zinsentscheidung unter Druck

Euro bleibt vor Fed-Zinsentscheidung unter Druck
Euro

Der Euro geriet während der asiatischen Sitzung am Dienstag unter Druck, nachdem es ihm nicht gelang, sich oberhalb der Marke von 1,1600 gegenüber dem US-Dollar zu etablieren. Die Gemeinschaftswährung wurde durch eine moderate Erholung der Nachfrage nach dem Greenback und Gewinnmitnahmen vor einer ereignisreichen Woche mit wichtigen Zentralbanksitzungen belastet. 

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Trotz der allgemeinen Schwäche des US-Dollars in den letzten Sitzungen haben Trader ihre Euro-Long-Positionen angesichts der erhöhten Unsicherheit reduziert.

EZB behält vorsichtige Haltung bei

Die Marktstimmung gegenüber dem Euro wird weiterhin von der jüngsten geldpolitischen Sitzung der Europäischen Zentralbank beeinflusst. Während die EZB eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte vornahm, sahen die Währungshüter davon ab, klare Leitlinien für weitere Straffungen vorzugeben, und betonten stattdessen einen datenabhängigen Ansatz. Gleichzeitig revidierte die Zentralbank ihre Inflationsprognosen nach oben, während sie die Wachstumsprognosen für die Wirtschaft der Eurozone senkte, was die Sorgen über die wirtschaftlichen Aussichten der Region verstärkte.

Dollar durch makroökonomisches Umfeld gestützt

Der US-Dollar erhält weiterhin Unterstützung durch die Erwartung, dass die Federal Reserve eine relativ restriktive geldpolitische Haltung beibehalten wird. Jüngste Wirtschaftsdaten deuteten auf einen anhaltenden Inflationsdruck in den Vereinigten Staaten hin, was die Erwartungen an eine schnelle Lockerung der Geldpolitik dämpfte. Infolgedessen bleibt die Zinsdifferenz einer der Schlüsselfaktoren, die das Aufwärtspotenzial des Euro begrenzen.

Fokus verlagert sich auf die Fed und den EUR/USD-Ausblick

Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich nun fest auf die Zinsentscheidung der Federal Reserve und die anstehenden Wirtschaftsveröffentlichungen. Obwohl EUR/USD nahe an Mehrwochenhochs bleibt, erhöht die Unfähigkeit des Paares, einen nachhaltigen Ausbruch über 1,1600 zu sichern, das Risiko eines korrektiven Rücksetzers. Dennoch bleibt der breitere mittelfristige Trend konstruktiv, sofern der Dollar nicht durch eine hawkishere Botschaft der Fed zusätzliche Unterstützung erhält.

Kurzfristiger Ausblick

Der Abprall von der Unterstützung um 1,1580 und die Erholung zurück über 1,1600 deuten darauf hin, dass die Käufer vorerst die Kontrolle behalten. Solange das Paar jedoch unter 1,1620 bleibt, ist das Risiko eines Durchbruchs nach unten in Richtung 1,1550 erhöht. Eine entscheidende Bewegung über den Widerstand könnte die Tür für weitere Gewinne in Richtung des Bereichs von 1,1640–1,1660 öffnen, wie bereits in Euro erholt sich, da nachlassende Spannungen im Nahen Osten den Risikoappetit stärken erörtert.

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