Steigende Energiepreise begrenzen die Gold-Gewinne, während Zentralbanken den Kampf gegen die Inflation abwägen
Gold (XAU) wird zu $4.570,38 gehandelt, ein Anstieg von 1,39 % am Tag und ein Plus von $62,70 gegenüber der vorherigen Sitzung. Der Vermögenswert bleibt unter seinem MA-20 ($4.700,47) und MA-50 ($4.948,68), was anhaltenden Verkaufsdruck auf kurze und mittlere Sicht unterstreicht, hält sich jedoch weiterhin über dem MA-200 ($4.411,99) als längerfristige Unterstützung.
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Höhepunkte
- Steigende Spannungen im Nahen Osten, an denen Iran und Israel beteiligt sind, haben zu starken Anstiegen der Energiepreise und erhöhter Marktvolatilität geführt, was die Goldnachfrage beeinträchtigt.
- Die Erwartungen an Zinssenkungen in den USA haben sich aufgrund des Inflationsdrucks verringert, was die Zentralbanken dazu veranlasst, eine Straffung der Geldpolitik oder den Abbau von Goldbeständen in Erwägung zu ziehen und so die Unsicherheit der institutionellen Nachfrage zu erhöhen.
- Gold handelt unter wichtigen gleitenden Durchschnitten und steht unter starkem Verkaufsdruck, mit einer wahrscheinlichen Preisspanne von 4.340 bis 4.600 $ und einer geringen Wahrscheinlichkeit für eine anhaltende Aufwärtsbewegung.
Gold-Nachfrage unter Druck, da Nahost-Konflikt Inflationsrisiken verstärkt
Die eskalierenden militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten, an denen Iran, Israel und regionale Akteure wie die Huthi-Gruppe aus dem Jemen beteiligt sind, haben die weltweite Marktvolatilität erhöht, zu starken Anstiegen der Energiepreise geführt und inflationsfördernden Druck erzeugt, der die Liquidität und Nachfragedynamik von Gold maßgeblich beeinflusst hat. Steigende Ölpreise haben die Erwartungen an Zinssenkungen der US-Federal Reserve geschwächt, sodass die Märkte mit einer längeren Phase restriktiver Geldpolitik und anhaltend hoher Realzinsen rechnen, was die Performance von Gold als nicht verzinsliches Asset direkt einschränkt. Zentralbanken haben erwogen, Goldbestände zu verkaufen oder eine straffere Politik beizubehalten, um die Inflation zu bekämpfen, was zusätzliche Unsicherheit für die institutionelle Goldnachfrage und Preisstabilität mit sich bringt. Anhaltende Störungen auf den Energiemärkten und geopolitische Spannungen im Zusammenhang mit Ressourcen verschärfen die Inflationsrisiken weiter und wirken sich direkt auf Status, Liquidität und Attraktivität von Gold im Kontext sich verändernder globaler geldpolitischer Rahmenbedingungen aus.
Gemischte technische Impulse, da überverkaufte Signale mit etabliertem Abwärtstrend kollidieren
Gold liegt derzeit unter seinem MA-20 und MA-50, was anhaltendes Verkaufsinteresse auf kurze und mittlere Sicht bestätigt, während das MA-200 bei $4.411,99 eine wichtige Unterstützungsmarke bleibt. Der Ichimoku Kijun bei $4.671,31 fungiert als unmittelbarer Widerstand. Die technischen Indikatoren sind gemischt: Der tägliche MACD (Starker Verkauf) und ADX (Verkaufen) bestätigen den Abwärtsdruck, während RSI (34,85, Verkaufen), CCI (–56,71, Verkaufen) und BBP (–57,50, Überverkauft) darauf hindeuten, dass der Markt sich dem überverkauften Bereich nähert, obwohl die Verkäufer weiterhin dominieren. Die Intraday-Preisbewegung ist stark, mit Bewegungen nahe dem Tageshoch und erhöhter Volatilität, doch die täglichen Momentum-Indikatoren zeigen, dass dies ein temporärer Impuls gegen einen breiteren Abwärtstrend ist.
Bärisches Szenario bevorzugt, da Widerstand breakout-Chancen dämpft
In der kommenden Woche dürfte sich XAU innerhalb der typischen Volatilitätsbandbreite von $4.340 – $4.600 konsolidieren, geprägt von anhaltenden makroökonomischen und technischen Belastungen. Die Wahrscheinlichkeit eines nachhaltigen breakout über den Widerstand bei $4.671 ist gering (unter 20 %), während Rückgänge das wahrscheinlichere Szenario bleiben. Ein Unterschreiten des MA-200 bei $4.411 würde die bärische Stimmung verstärken, während ein Ausbruch über $4.671 erforderlich wäre, um den Trend in Richtung eines bullischen Setups zu drehen.
Früher stellten Analysten fest, dass Gold eine gemischte Dynamik zeigte angesichts anhaltender makroökonomischer und geopolitischer Belastungen, mit längerfristiger Unterstützung, aber kurzfristiger bis mittelfristiger Verwundbarkeit. Das aktuelle Umfeld aus verschärftem Konflikt und Inflationsrisiko bestätigt diese Einschätzung und signalisiert, dass Händler makroökonomische Auslöser genau beobachten sollten, da jede Änderung der Zentralbankpolitik oder der Energiepreise eine schnelle Veränderung der Goldentwicklung auslösen könnte.
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