Die Goldverkäufe der türkischen Zentralbank unterstützen den Preisanstieg von Gold.
Gold (XAU) wird zu $4.727,69 gehandelt und verzeichnet einen Tagesgewinn von 0,94 % mit einer starken Aufwärtsbewegung. Der Preis liegt derzeit über dem SMA-20 ($4.657,42) und SMA-200 ($4.423,40), bleibt jedoch knapp unter dem SMA-50 ($4.934,72), was eine bullische Struktur im kurz- und langfristigen Bereich widerspiegelt, während im mittelfristigen Bereich ein gewisser Widerstand besteht.
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Höhepunkte
- US-weite 10%-Zölle und die verschärften Spannungen im Nahen Osten haben die Handelsmuster verändert, was Gold unterstützt und die Preisvolatilität erhöht.
- Gold steht unter Abwärtsdruck durch Verkäufe von Zentralbanken zur Verteidigung der Währungen und einen stärkeren Dollar, nachdem die Fed die Zinssätze bei 3,50%-3,75% belassen hat.
- Die technische Analyse weist auf eine kurzfristig und langfristig bullische Struktur hin, wobei die Preise bei hoher Volatilität und starker Käuferaktivität zwischen 4.585 und 4.847 US-Dollar prognostiziert werden.
Handelsverschiebungen und Fed-Pause verstärken Volatilität bei Verkäufen der Zentralbanken
Die Einführung universeller 10%-Zölle durch die US-Regierung gemäß Section 122 hat die Goldmärkte direkt beeinflusst, indem sie globale Handelsströme verändert und die Goldpreise gestützt hat. Die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten – insbesondere der Eintritt der von Iran unterstützten Huthi und die verstärkte US-Militärpräsenz – hat zu anhaltender geopolitischer Instabilität geführt und damit die Volatilität der Goldpreise erhöht. Am 31. März führten anhaltende Inflationssorgen, ausgelöst durch steigende Energiepreise infolge des Iran-Krieges und die daraus resultierende Neubewertung künftiger US-Federal Reserve-Zinssenkungen, zum stärksten monatlichen Rückgang des Goldpreises seit 2008. Zentralbanken, darunter auch die Türkei, haben erhebliche Mengen Gold verkauft, um Währungswerte zu verteidigen und Swap-Linien in Hartwährung zu sichern, was zusätzlichen Abwärtsdruck auf Gold ausübte. Die rasche Aufwertung des US dollar und höhere Renditen von US-Staatsanleihen nach der Entscheidung der Fed, die Zinsen bei 3,50 %–3,75 % zu belassen, haben die Opportunitätskosten für das Halten von Gold weiter erhöht.
Käuferstärke trifft auf Widerstand, da gemischte Dynamik Gewinne bremst
Gold wird über dem SMA-20 ($4.657,42) und deutlich über dem SMA-200 ($4.423,40) gehandelt, bleibt jedoch unter dem SMA-50 ($4.934,72), was auf eine bullische Struktur im kurz- und langfristigen Bereich mit mittelfristigem Widerstand hindeutet. Das Ichimoku-Kijun-Level liegt bei $4.671,31 und dient als unmittelbare Unterstützung, während weder ein Golden Cross noch ein Death Cross vorliegt. Im D1-Chart zeigen die Momentum-Indikatoren ein gemischtes Bild: MACD signalisiert starken Verkaufsdruck, ADX deutet auf nachlassende Trendstärke hin, RSI und CCI sind neutral bis schwach, während Stoch RSI und BBP klare überkaufte Bedingungen mit Käuferdominanz anzeigen. Der Preis testet das obere Ende der heutigen volatilen Spanne ($4.569,55 – $4.761,00) bei hoher Volatilität, wobei die Intraday-Entwicklung trotz schwachem MACD und neutralem AO eine stärkere Kaufbereitschaft zeigt.
Aufwärtsszenario bevorzugt, da Volatilitätsbänder sich nahe den Hochs verengen
In den nächsten fünf Sitzungen wird erwartet, dass Gold zwischen $4.585 und $4.847 schwankt, was einem typischen Volatilitätsband im Verhältnis zum aktuellen Niveau entspricht. Da drei von vier wöchentlichen Trendsignalen bullisch sind, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit (75 %) für weitere Preissteigerungen, während zusätzliche Rückgänge weniger wahrscheinlich erscheinen. Das Basisszenario ist eine seitwärts gerichtete Konsolidierung nahe den jüngsten Hochs. Ein breakout über $4.761 könnte das Wochenhoch ins Visier nehmen, während ein Unterschreiten der unmittelbaren Unterstützung bei $4.671 oder $4.585 weiteren Abwärtsraum eröffnen würde, was jedoch angesichts der aktuellen Dynamik weniger wahrscheinlich ist.
Früher stellten Analysten fest, dass die zugrunde liegende bullische Struktur von Gold durch die Nachfrage nach sicheren Häfen und Aktivitäten der Zentralbanken gestützt wurde, obwohl der Markt angesichts sich verändernder makroökonomischer Risiken volatil blieb. Das aktuelle Umfeld, verstärkt durch neue geopolitische Spannungen und Zollpolitik, erhöht die Abwärtsrisiken für Gold, während der Aufwärtstrend erhalten bleibt, sodass der nächste Aufwärts-breakout über $4.761 ein wichtiger Auslöser für eine mögliche Trendbeschleunigung ist.
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