Positive US-Arbeitsmarktdaten stärken den Dollar und halten den Gold-Handel stabil
Gold (XAU) wird bei 4.675,30 $ gehandelt und verzeichnet einen leichten Rückgang von 1,20 $ bzw. 0,03 % am Tag. XAU bleibt über dem MA-20 (4.574,05 $), unter dem MA-50 (4.899,96 $) und deutlich über dem MA-200 (4.450,26 $), was trotz mittelfristigem Verkaufsdruck auf eine kurzfristige Unterstützung hindeutet.
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Höhepunkte
- Die eskalierenden Spannungen zwischen U.S. und Iran sowie Drohungen gegen die Straße von Hormus haben die geopolitische Risikoprämie und Volatilität von Gold deutlich erhöht.
- Starke Goldkäufe der Zentralbanken und die Rückführung der Reserven Frankreichs deuten trotz Abflüssen westlicher ETFs und eines stärkeren Dollars auf eine Veränderung im globalen Reservemanagement hin.
- Gold handelt nahe 4.675 $, mit kurzfristiger Unterstützung um 4.650 $; technische Indikatoren deuten auf eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine seitwärts bis bullische Bewegung in Richtung 4.750 $ in der nächsten Woche hin.
Geopolitisches Risiko und Zentralbankveränderungen verstärken die Volatilität am Goldmarkt
Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran, einschließlich jüngster militärischer Aktionen und Drohungen in Bezug auf die Straße von Hormus, haben das geopolitische Risiko stark erhöht und erhebliche Volatilität in die Goldmärkte gebracht. Zentralbankkäufe, insbesondere durch Regierungen, die ihre Reserven diversifizieren, haben die Goldnachfrage trotz Abflüssen aus westlichen ETFs und Phasen starker Preisrückgänge gestützt. Steigende Ölpreise, ausgelöst durch den Nahostkonflikt, haben Inflationssorgen in wichtigen Volkswirtschaften verschärft und Zentralbanken wie die Federal Reserve und die Reserve Bank of India dazu veranlasst, höhere Zinssätze beizubehalten oder anzukündigen. Positive U.S.-Arbeitsmarktdaten und anhaltender Inflationsdruck haben den U.S.-Dollar weiter gestärkt und die Attraktivität von Gold als nicht verzinsliches Anlagegut verringert. Frankreich hat die Rückführung und den Verkauf seiner zuvor bei der Federal Reserve Bank von New York gelagerten Goldreserven abgeschlossen und damit Anpassungen im globalen Management staatlicher Reserven hervorgehoben.
Gemischte technische Signale, da schwache Dynamik die enge Unterstützung überwiegt
Der Preis hält sich über dem MA-20 und dem Ichimoku Kijun-Level (4.648,00 $), bleibt aber unter dem MA-50, was kurzfristige Unterstützung signalisiert, während mittelfristig Verkaufsdruck dominiert und der langfristige Trend weiterhin über dem MA-200 intakt ist. Indikatoren im Tageschart zeigen eine schwache Dynamik: MACD signalisiert „Starker Verkauf“, ADX bleibt im „Verkaufen“-Bereich und der RSI bei 43,77 tendiert zum Verkauf, während Stoch RSI und CCI neutral bis leicht überverkauft sind und AO neutral ist. BBP fällt als „Überkauft“ auf und signalisiert einen gewissen intraday Käuferdruck, was jedoch von der breiteren bärischen Dynamik abweicht, da XAU innerhalb einer moderaten Volatilitätsspanne zwischen 4.603,42 $ und 4.705,66 $ gehandelt wird.
Seitwärts gerichteter Ausblick, während bullische Wochensignale an Bedeutung gewinnen
XAU dürfte kurzfristig in einer Seitwärtsbewegung bleiben, wobei eine typische Volatilität zwischen 4.600 $ und 4.750 $ im Vergleich zum aktuellen Niveau erwartet wird. Die Wahrscheinlichkeit einer Aufwärtsbewegung ist hoch, da wöchentliche Indikatoren wie RSI, ADX, MACD und MA-50 im „Kaufen“- oder „Starker Kauf“-Bereich liegen. Das Basisszenario sieht eine Seitwärtskonsolidierung zwischen der unmittelbaren Unterstützung bei 4.650 $ und dem Widerstand nahe 4.700 $ vor. Ein breakout über 4.705 $ könnte 4.750 $ zum Ziel haben, während ein Rückgang unter 4.648 $ eine verstärkte bärische Dynamik in Richtung 4.600 $ auslösen könnte.
In einer aktuellen Analyse stellten Analysten fest, dass die anhaltende Volatilität bei Goldpreisen sowohl das Verbraucherverhalten als auch das Verhalten der Branche verändert und insbesondere die Schmuckmärkte und Produktstrategien beeinflusst hat. Die aktuelle technische Ausgangslage, kombiniert mit erhöhten geopolitischen Spannungen und sich verändernder Zentralbankaktivität, unterstreicht die Bedeutung der Überwachung des Widerstands bei 4.705 $ als potenziellen Wendepunkt für erneuten Aufwärtsdruck.
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