US-Dollar gegenüber Schweizer Franken fällt, da mögliche negative Folgen des Credit Suisse-Zusammenbruchs Druck auf Franken-Paare ausüben
US-Dollar gegenüber Schweizer Franken (USD/CHF) notiert bei 0,7883 Fr. und verzeichnet einen Tagesverlust von 1,18 %. Das Währungspaar bleibt sowohl unter dem SMA-20 (0,7948 Fr.) als auch unter dem SMA-200 (0,7919 Fr.), was anhaltenden Verkaufsdruck sowohl kurzfristig als auch langfristig signalisiert, liegt jedoch knapp über dem SMA-50 (0,7852 Fr.), was für eine gewisse mittelfristige Unterstützung sorgt.
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Höhepunkte
- Die Schweizer Aufsichtsbehörden werden strengere Kapitalvorschriften für UBS einführen, die eine stärkere Unterlegung der ausländischen Tochtergesellschaften mit Kernkapital erfordern.
- Die Maßnahme folgt auf den Zusammenbruch der Credit Suisse im Jahr 2023 und die Übernahme durch UBS, was die operationellen Risiken für UBS in der Schweiz erhöht.
- USD/CHF steht weiterhin unter technischem Abwärtsdruck und dürfte sich zwischen 0,7850 Fr. und 0,7986 Fr. konsolidieren, wobei die Abwärtsrisiken überwiegen.
UBS-Kapitalanforderungen werden verschärft, da die regulatorische Kontrolle nach der Fusion zunimmt
Die Schweizer Behörden werden im April strengere Kapitalanforderungen für UBS veröffentlichen, die die künftigen Aktivitäten der Bank im Land beeinflussen könnten. Das vorgeschlagene Gesetz würde verlangen, dass UBS ihre ausländischen Tochtergesellschaften vollständig mit hartem Kernkapital der Tier 1-Kategorie unterlegt, wobei es eine gewisse Flexibilität hinsichtlich qualifizierender Vermögenswerte gibt. Diese regulatorischen Änderungen folgen auf den Zusammenbruch von Credit Suisse im Jahr 2023 und die anschließende Übernahme durch UBS, wobei die Kursentwicklung weiterhin unter breitem Verkaufsdruck steht.
Gemischte Momentum-Signale, da der Kurs über mittelfristiger Unterstützung bleibt
Technisch gesehen bleibt USD/CHF unter dem SMA-20 (0,7948 Fr.) und dem SMA-200 (0,7919 Fr.), was auf kurzfristigen und langfristigen Abwärtsdruck hindeutet, während er sich knapp über dem SMA-50 (0,7852 Fr.) für eine moderate Unterstützung befindet. Der unmittelbare Widerstand wird durch den Ichimoku Kijun bei 0,7939 Fr. markiert. Die Momentum-Indikatoren sind gemischt: MACD (D1) und ADX signalisieren einen Kauf, aber RSI (47,88), Stoch RSI (überverkauft) und CCI (nahe null) deuten auf schwache oder überverkaufte Bedingungen hin. BBP ist leicht positiv, aber die Kursentwicklung liegt nahe dem heutigen Tagestief (0,7874 Fr.), bei gedämpfter Volatilität, was auf eine defensive Intraday-Stimmung hindeutet, da Verkäufer weiterhin aktiv sind.
Weitere Abwärtsbewegung bevorzugt, da Verkaufssignale die begrenzten bullischen Hinweise überwiegen
Für die kommende Woche wird eine Handelsspanne von 0,7850 Fr. bis 0,7986 Fr. erwartet, basierend auf der typischen Volatilität um das aktuelle Niveau. Angesichts eines Kaufsignals vom W1 RSI gegenüber drei Verkaufssignalen (ADX, MACD, MA-50) ist die Wahrscheinlichkeit eines kurzfristigen Anstiegs gering (unter 20 %), sodass ein weiterer Rückgang wahrscheinlicher ist. Das Basisszenario bleibt eine seitwärts gerichtete Konsolidierung innerhalb der festgelegten Spanne. Ein Ausbruch über 0,7939 Fr. würde auf eine bullische Wende hindeuten, während ein Fall unter 0,7850 Fr. weiteren bärischen Schwung bestätigen würde.
Zuvor hatten Analysten festgestellt, dass der USD/CHF weiterhin eine bullische Tendenz aufwies, jedoch gemischte Signale bei den wichtigsten technischen Indikatoren zeigte, was auf eine Konsolidierung statt einer klaren Richtungsbewegung hindeutet. Das aktuelle Umfeld anhaltenden Abwärtsdrucks und sich verändernder regulatorischer Risiken für Schweizer Banken signalisiert eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für weiteren bärischen Schwung, mit Potenzial für zusätzliche Rückgänge, falls das Paar deutlich unter 0,7850 Fr. fällt.
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