Dmytro Kharkov

Die Unterstützung bei 4.543,72 $ hält den Kurs von „Gold“ trotz eines leichten Rückgangs stabil

Die Unterstützung bei 4.543,72 $ hält den Kurs von „Gold“ trotz eines leichten Rückgangs stabil
Gold fällt heute um 0,60 % auf 4.678,80 $

Gold (XAU) Der Kurs liegt bei 4.678,80 $, was einem Tagesrückgang von 0,60 % entspricht. Der Kurs befindet sich derzeit unterhalb seiner wichtigsten kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitte, bleibt jedoch über dem längerfristigen Trendindikator.

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Höhepunkte

  • Die verschärften Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie Bedenken hinsichtlich illegaler Goldlieferungen haben die Goldpreise vor dem Hintergrund von Inflations- und Regulierungsrisiken in die Höhe getrieben.
  • Die Zentralbanken in China, Malaysia und Südkorea stocken ihre Goldreserven auf und stützen damit die langfristige Nachfrage trotz regulatorischer Hindernisse.
  • Gold Der Kurs steht unter kurzfristigem Druck und liegt unter wichtigen Durchschnittswerten, doch die starke langfristige Dynamik deutet darauf hin, dass in den kommenden Handelstagen eine Wahrscheinlichkeit von 80 % für einen Anstieg in Richtung 4.825 $ besteht.

Die Nachfrage nach Staatsanleihen steigt, während die regulatorische Kontrolle und Zinsrisiken zunehmen

Geopolitische Spannungen zwischen den USA und dem Iran, einschließlich der anhaltenden Unsicherheit über einen möglichen Waffenstillstand in der Straße von Hormus, haben die Ölpreise in die Höhe getrieben und die Inflationssorgen verschärft, was sich direkt auf XAU /USD auswirkt, da die Märkte die Aussicht auf anhaltend höhere globale Zinssätze einpreisen. Am 26. April deckte eine Untersuchung der New York Times regulatorische Risiken und Risiken in der Lieferkette für US-Gold auf und enthüllte, dass Gold, das die US-Münzanstalt und die Anlagemärkte erreicht, aus illegalen Quellen stammt, darunter Bergbau mit Verbindungen zu Drogenkartellen, was die Gefahr einer verstärkten behördlichen Kontrolle und Durchsetzung erhöht. Zentralbanken, darunter die von China, Malaysia und Südkorea, haben die staatliche Nachfrage nach Gold durch eine Ausweitung ihrer Reserveallokationen verstärkt, während die kurzfristigen geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank in dieser Woche die Erwartungen hinsichtlich der Dollarstärke und der Zinssätze festigen.

Es zeichnet sich eine überverkaufte Dynamik ab, da Verkäufer unterhalb wichtiger Durchschnittswerte dominieren

Goldtestet den unmittelbaren Widerstand auf dem Ichimoku-Kijun-Niveau von 4.652,17 $. Die 20-Tage- und 50-Tage-Gleitenden Durchschnitte liegen weiterhin bei 4.745,67 $ bzw. 4.765,76 $, während der 200-Tage-Gleitende Durchschnitt bei 4.543,72 $ darunter liegt und eine grundlegende Unterstützung bietet. Die Momentum-Signale sind negativ: Der ADX bei 27,39 unterstreicht den zunehmenden Einfluss der Verkäufer, der tägliche RSI liegt bei 44,46, der „Stoch RSI“ ist überverkauft und der CCI bei –90,26 – all dies deutet auf überverkaufte Bedingungen hin. Der D1-MACD und der Awesome Oscillator bleiben neutral, während der BBP bei –26,13 darauf hindeutet, dass die Verkäufer das Intraday-Handelsgeschehen kontrollieren, da der Kurs bei moderater Volatilität nahe dem unteren Ende der heutigen Handelsspanne notiert.

Konsolidierung prognostiziert, da Widerstand und Unterstützung die kurzfristige Spanne bestimmen

Der kurzfristige Ausblick für Gold konzentriert sich auf eine typische Volatilitätsspanne von 4.500–4.825 USD in den nächsten fünf Handelstagen. Sollte XAU den unmittelbaren Kijun-Widerstand bei 4.652,17 USD durchbrechen, könnte eine Bewegung in Richtung der 4.825-USD-Zone folgen. Ein deutlicher Rückgang unter den MA-200 bei 4.543,72 USD würde das Risiko tieferer Abverkäufe und eines breiteren Rückgangs bergen. Das Basisszenario geht von einer Seitwärtskonsolidierung aus, da kurzfristige Verkäufe mit der längerfristigen Unterstützung konkurrieren.

Anton Kharitonov, Experte bei Traders Union, stellt fest, dass Gold trotz längerfristiger Unterstützung unterhalb seiner kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitte technisch weiterhin anfällig ist. Er sieht die verstärkte behördliche Aufsicht in den USA, die anhaltende Nachfrage der Zentralbanken und globale makroökonomische Spannungen als Treiber für kurzfristige Volatilität und anhaltenden Verkaufsdruck. Die Momentum- und Stimmungssignale sind schwach, wobei sich die Kursentwicklung voraussichtlich um die Niveaus von 4.543,72 $ und 4.825 $ drehen wird. „Das Basisszenario bleibt ein Handel innerhalb einer Bandbreite, es sei denn, Gold kann die wichtigen gleitenden Durchschnitte zurückerobern – andernfalls ist bei der aktuellen Konstellation Vorsicht geboten.“

Zuvor hatten Analysten festgestellt, dass die erhöhte geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheit die robuste Nachfrage nach Gold als strategische Reservewährung stützte. Die jüngsten Entwicklungen, darunter die behördliche Überwachung und verstärkte Käufe durch Zentralbanken, machen den Markt noch komplexer und legen nahe, dass Händler die Fähigkeit von Gold, sich über seinem langfristigen gleitenden Durchschnitt zu halten, als wichtiges Signal für die Richtung in den kommenden Sitzungen beobachten sollten.

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