US-Rohöl nach Rallye unter Druck, da steigende Produktion belastet

US-Rohöl nach Rallye unter Druck, da steigende Produktion belastet
WTI

Angriffe auf die Infrastruktur der Vereinigten Arabischen Emirate (einschließlich Fujairah), Angriffe auf Tanker und Spannungen in der Straße von Hormus (durch die etwa 20 % des weltweiten Öls fließen) lösten einen starken Anstieg aus: WTI notiert bei etwa 100–107,5 $ mit einer Korrektur. Der Tankerverkehr geht zurück, die Versicherungskosten steigen rasant an, was einen echten Versorgungsschock von bis zu über 9 Millionen Barrel pro Tag verursacht; die VAE sind am 1. Mai offiziell aus der OPEC ausgetreten, was die Kartelldisziplin untergräbt und die Volatilität erhöht – die VAE versprechen eine schrittweise Produktionssteigerung.

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Der aktuelle Rückgang des WTI-Preises auf 103 $ ist auf Gewinnmitnahmen und Hoffnungen auf eine Deeskalation zurückzuführen, doch der Markt bleibt durch die geopolitische Prämie überhitzt – Händler preisen eine Basis von 110–120 $ ein, bis zu 150 $, falls sich die Spannungen verschärfen. Paradoxon: Die weltweiten Lagerbestände sind reichlich, doch Logistik und Raffinerien können mit den Kraftstoffengpässen (Flugbenzin, LPG) nicht fertig werden; Die USA halten ihre Produktion (Rekord von 13,6 Mio. Barrel pro Tag im Jahr 2025) und Exporte auf hohem Niveau, während die OPEC+ die Fördermenge erhöht (+206.000 Barrel pro Tag im April).

Wichtige Niveaus – Unterstützung bei 103–100 $, Widerstand bei 107–107,5 $ (Ausbruch → 115 $); der Markt befindet sich in einer Zone mit „hoher Risikoprämie“ ohne nachhaltigen Trend.

Fazit: Öl ist mittlerweile ein geopolitisches Derivat – Fortschritte bei den Gesprächen lösen einen Rückgang aus, neue Angriffe führen zu einem Anstieg. Basisszenario: Breite Schwankungsbreite, die von den Schlagzeilen bestimmt wird.

Wie bereits erwähnt, befindet sich US-Rohöl weiterhin im Modus einer geopolitischen Krise; die Spannungen im Nahen Osten bestimmen weiterhin den Handel am Ölmarkt, wobei kurzfristig kaum Veränderungen zu erwarten sind.

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