Ölpreise verzeichnen nach Trumps Erklärung einen Kriegsaufschlag
Die Ölpreise sind am Montag stark gestiegen, nachdem Präsident Donald Trump den jüngsten Vorschlag des Iran zur Beendigung des Konflikts im Nahen Osten abgelehnt hatte. Diese Entscheidung führt faktisch zu einer Verlängerung der Sperrung der Straße von Hormus, einer für die weltweite Ölversorgung entscheidenden Schifffahrtsroute.
Höhepunkte
- Der Preis für Brent-Rohöl stieg um 4,6 % auf 105,99 US-Dollar pro Barrel, korrigierte sich seither jedoch auf 103,85 US-Dollar.
- WTI notierte bei rund 97,29 US-Dollar pro Barrel.
- Der Preisanstieg folgte auf Trumps Ablehnung des jüngsten Vorschlags des Iran.
- Die Straße von Hormus bleibt praktisch gesperrt, was zu erheblichen Versorgungsengpässen führt.
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Marktreaktion
Brent-Rohöl stieg um 4,6 % auf 103,85 USD pro Barrel. Nach aktuellen Marktdaten notiert Brent-Rohöl bei 104,91 USD pro Barrel, was einem Anstieg von 2,34 % entspricht.
West Texas Intermediate notierte bei 97,34 $ pro Barrel, ein Plus von 2,01 %, und verzeichnete ebenfalls starke Zuwächse. Beide Referenzsorten verzeichneten einige ihrer größten Tagesgewinne der letzten Wochen, da sich die Sorgen über anhaltende Versorgungsengpässe verstärkten.
Geopolitischer Kontext
Laut Reuters erklärte Trump in einem Social-Media-Beitrag, die Reaktion des Iran sei „völlig inakzeptabel“. Trotz eines brüchigen Waffenstillstands ist die Straße von Hormus seit Ende Februar weitgehend gesperrt. Die Unterbrechung hat laut der Internationalen Energieagentur zu einem der schwersten Versorgungsschocks in der Geschichte des Ölmarktes geführt.
Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben einige Lieferungen umgeleitet, doch das Gesamtvolumen durch die Meerenge bleibt weit unter dem Niveau vor dem Konflikt. Analysten gehen davon aus, dass die Preise volatil bleiben werden, bis eine klare Lösung für die Wasserstraße gefunden ist.
Geopolitik bleibt
die dominierende Kraft für die Ölmärkte Der starke Anstieg der Ölpreise unterstreicht, wie stark der Energiemarkt von den Entwicklungen am Persischen Golf abhängt. Selbst bescheidene Signale hinsichtlich der Wiederöffnung der Straße von Hormus können erhebliche Preisschwankungen auslösen.
Solange diplomatische Bemühungen nicht zur Wiederherstellung normaler Schiffsverkehrsströme führen, dürften die Ölpreise weiterhin empfindlich auf jegliche Nachrichten aus der Region reagieren, was potenzielle Auswirkungen auf die globale Inflation und das Wirtschaftswachstum haben könnte.
Darüber hinaus haben wir bereits berichtet, dass die Ölpreise um mehr als 7 % auf ein Zwei-Wochen-Tief gefallen sind.
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