EUR/USD fällt in Richtung 1,1600, während die Märkte auf die EZB-Zinsentscheidung warten

EUR/USD fällt in Richtung 1,1600, während die Märkte auf die EZB-Zinsentscheidung warten
Euro

Der Euro befindet sich nach seiner jüngsten Rallye trotz starker Inflationsdaten aus der Eurozone in einer Korrekturphase. Das Währungspaar EUR/USD ist in Richtung der Marke von 1,1600 gefallen, da Anleger Gewinne mitnehmen und angesichts steigender globaler Risiken sowie einer erhöhten Nachfrage nach sicheren Anlagen wieder in den Dollar umschichten. 

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Zusätzlicher Druck entsteht durch die Unsicherheit im Nahen Osten und anhaltend hohe Energiepreise.

Der Markt ignoriert die Inflation und konzentriert sich auf den Dollar

Obwohl die Inflation in der Eurozone auf 3,2 % gestiegen ist und damit die Wahrscheinlichkeit einer restriktiven Haltung der EZB bei der Juni-Sitzung erhöht, reicht dieser Faktor nicht aus, um die Einheitswährung zu stützen. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass eine Zinserhöhung bereits weitgehend eingepreist ist, sodass sich die Aufmerksamkeit auf die relative Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft und das höhere Zinsniveau der Federal Reserve verlagert.

Geopolitik und Risikoaversion belasten den Euro

Der Haupttreiber des aktuellen Rückgangs ist die Umschichtung der Anleger in den Dollar als sicheren Hafen. Steigende geopolitische Spannungen und Risiken für die Energieversorgung stützen die Nachfrage nach der US-Währung. Infolgedessen schwächt sich der Euro trotz wachsender Erwartungen an eine EZB-Restriktion ab, was darauf hindeutet, dass externe Faktoren die internen europäischen Treiber überwiegen.

Ausblick für die kommenden Tage

Der aktuelle Rückgang von EUR/USD in Richtung der Unterstützung bei 1,1600 erhöht das Risiko eines Durchbruchs und eines Tests der Marke von 1,1580. Ein Bruch unter dieses Niveau würde den Weg in Richtung 1,1550 öffnen. In den nächsten Tagen steht das EZB-Treffen im Fokus: Sollte Christine Lagarde keine weiteren Straffungssignale über den Juni hinaus geben, könnte der Druck auf den Euro anhalten. Das kurzfristige Szenario ist eine Konsolidierung mit dem Risiko eines Tests tieferer Niveaus, trotz des weiterhin positiven mittelfristigen fundamentalen Ausblicks für den Euro, wie zuvor in Euro hält Unterstützung vor EZB-Entscheidung erwähnt.

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