Die Nachfrage der Zentralbanken hebt Gold über die Unterstützung bei 4.458,57 $

Die Nachfrage der Zentralbanken hebt Gold über die Unterstützung bei 4.458,57 $
Gold steigt heute um 1,43 % auf 4.498 $

Gold (XAU) wird zu $4.498,02 gehandelt, ein Anstieg von 1,43 % am Tag. Der Vermögenswert notiert über seinen wichtigen kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten, bleibt jedoch unter den langfristigen Durchschnitten.

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Höhepunkte

  • Die Zuflüsse in Gold-gestützte ETF erreichten 89 Milliarden US-Dollar angesichts aggressiver Käufe durch Zentralbanken, angeführt von Polen als größtem Käufer im Jahr 2025.
  • Die indische Zentralbank erhöhte ihre Goldreserven auf 880,52 Tonnen und steigerte die gesamten Devisenreserven auf 691,11 Milliarden US-Dollar.
  • Kurz- und mittelfristige technische Indikatoren signalisieren eine starke Aufwärtsdynamik für Gold, wobei erwartet wird, dass sich der Preis in einer Spanne von 4.461,31–4.534,73 $ konsolidiert, auch wenn mehrere überkaufte Indikatoren auf mögliche kurzfristige Volatilität hinweisen.

Institutionelle Zuflüsse führen zu Angebotsverknappung bei Käufen durch Zentralbanken

Von Gold-gedeckte börsengehandelte Fonds verzeichneten laut News.bitcoin.com Zuflüsse in Höhe von 89 Milliarden US-Dollar, was die anhaltenden großvolumigen Goldkäufe durch Zentralbanken widerspiegelt – insbesondere Polen, das 2025 als größter Käufer auftritt. Diese starke institutionelle Nachfrage übt durch die Verknappung des verfügbaren Angebots deutlichen Aufwärtsdruck auf die globalen Goldpreise aus. Darüber hinaus berichtet The HinduBusinessLine, dass die Reserve Bank of India ihre Goldreserven auf 880,52 Tonnen erhöht und ihre Devisenbestände auf 691,11 Milliarden US-Dollar ausgeweitet hat, was den anhaltenden Akkumulationstrend unter den großen Reservehaltern weiter verstärkt.

Gemischte Dynamik: Bullische Signale treffen auf Überkauft-Risiko

Technisch gesehen handelt XAU/USD über seinem MA-20 ($4.458,36) und MA-50 ($4.470,39) im Stundenchart, bleibt jedoch unter dem MA-200 ($4.631,33) im Tageschart. Unmittelbare Unterstützung bietet das Ichimoku Kijun-Level bei $4.458,57. Der MACD-Indikator signalisiert einen Kauf, während der ADX nur eine moderate Trendstärke anzeigt. Der RSI liegt bei 62,43 und deutet auf starke Käufe hin, während Überkauft-Signale von Stoch RSI, CCI und Bull/Bear Power (BBP) auf eine mögliche kurzfristige Überdehnung hinweisen. Der Awesome Oscillator bleibt neutral und bestätigt oder widerspricht den bullischen Signalen nicht.

Konsolidierung erwartet, solange Aufwärtstendenz über Unterstützung bleibt

In den nächsten 2–3 Handelstagen wird erwartet, dass sich XAU zwischen $4.461,31 und $4.534,73 konsolidiert, was einer typischen Volatilitätsspanne im Verhältnis zum aktuellen Niveau entspricht. Die Wahrscheinlichkeit spricht für eine Aufwärtsbewegung, während Abwärtsszenarien als deutlich weniger wahrscheinlich gelten, sofern die unmittelbare Unterstützung nicht unterschritten wird. Die Basisprognose sieht eine Stabilisierung des Preises innerhalb dieser Spanne vor, wobei ein klarer Ausbruch über den Widerstand weitere Gewinne auslösen könnte und ein Fall unter die Unterstützung den Weg für eine Korrektur nach unten ebnen würde.

Viktoras Karapetjanc, Experte bei Traders Union, sieht einen starken fundamentalen Impuls, der den Goldpreis weiter steigen lässt. Er verweist auf die Akkumulation durch Zentralbanken und erhebliche ETF-Zuflüsse als klare Anzeichen für eine robuste, anhaltende Nachfrage. Die technischen Signale bleiben konstruktiv, da der Preis über wichtigen kurzfristigen Durchschnitten liegt und die Käufer das Geschehen bestimmen. Seiner Ansicht nach spricht die Wahrscheinlichkeit für eine Aufwärtskonsolidierung innerhalb der angegebenen Spanne, wobei Korrekturen voraussichtlich gering ausfallen werden. „Angesichts des anhaltenden institutionellen Interesses und der bullischen Stimmung erwarte ich, dass Gold in den kommenden Sitzungen seine Aufwärtstendenz beibehält.“

Früher stellten Analysten einen strukturellen Anstieg der offiziellen Goldnachfrage des Sektors und eine bullische Tendenz fest, unterstützt durch die anhaltende Akkumulation durch Zentralbanken inmitten geopolitischer Unsicherheiten. Das aktuelle Umfeld bestätigt diesen Trend nicht nur, sondern hebt auch rekordverdächtige ETF-Zuflüsse und eine starke institutionelle Nachfrage hervor, sodass eine anhaltende Akkumulation ein entscheidender Faktor für mögliche Momentumwechsel im Goldpreis bleibt.

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